Startvac
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rinder (Kühe und Färsen)
Diagnosen
Zur Immunisierung von Herden gesunder Kühe und Färsen sowie von Milchkuhherden mit rezidivierender Mastitis, um das Auftreten von subklinischer Mastitis sowie das Auftreten und den Schweregrad der klinischen Symptome klinischer Mastitis, die durch Staphylococcus aureus, Colibakterien (Escherichia coli und coliforme Bakterien) oder koagulasenegativen Staphylokokken verursacht wurde, zu reduzieren.
Die Immunisierung entsprechend Impfschema induziert eine Immunität von ca. Tag 13 nach der ersten Injektion bis ca. Tag 78 nach der dritten Injektion.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung.
Injektionen werden vorzugsweise abwechselnd an beiden Seiten des Halses vorgenommen. Der Impfstoff sollte vor der Verabreichung eine Temperatur von + 15 ºC bis + 25 ºC aufweisen. Vor Gebrauch schütteln.
Eine Dosis (2 ml) ist tief intramuskulär in die Halsmuskulatur gemäß dem folgenden Impfschema zu verabreichen:
- Erste Injektion: 45 Tage vor dem erwarteten Abkalbedatum.
- Zweite Injektion: 1 Monat danach (mindestens 10 Tage vor dem Kalben).
- Dritte Injektion: 2 Monate nach der zweiten Injektion
Das komplette Immunisierungsprogramm sollte bei jeder Trächtigkeit wiederholt werden.
Nebenwirkungen
Rinder (Kühe und Färsen):
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Schwellung der Injektionsstelle1 Schmerzen an der Injektionsstelle2 Erhöhte Temperatur3 Reaktion vom anaphylaktischen Typ4 |
1 Leichte bis mäßige, vorübergehende lokale Reaktionen (im Durchschnitt bis zu 5 cm2) können nach der Verabreichung einer Dosis auftreten. Sie klingen innerhalb von einer bis maximal zwei Wochen ab.
2 Leichte bis mäßige, vorübergehende lokale Reaktionen, die spontan innerhalb von maximal vier Tagen abklingen.
3 In den ersten 24 Stunden nach der Injektion kann ein mittlerer vorübergehender Anstieg der Körpertemperatur von etwa 1 °C, bei einigen Kühen bis zu 2 °C, auftreten.
4 Solche Reaktionen, die lebensbedrohlich sein können, können bei einigen empfindlichen Tieren auftreten. Unter diesen Umständen sollte eine geeignete und schnelle symptomatische Behandlung durchgeführt werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
Literaturhinweis
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