Fluoxevet 32 mg
ATC-Code
Tierarten
Hund
Diagnosen
Zur Unterstützung bei der Behandlung von trennungsbedingten Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden, die sich durch destruktives Verhalten und andere unangemessene Verhaltensweisen wie Lautäußerungen und unangemessener Kot- und oder Harnabsatz bemerkbar machen. Nur in Kombination mit einer Verhaltenstherapie anwenden.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Das Tierarzneimittel sollte in einer täglichen Einzeldosis von 1 bis 2 mg/kg Körpergewicht oral verabreicht werden.
Die Tabletten können in 2 oder 4 gleiche Teile geteilt werden, um eine genaue Dosierung zu ermöglichen. Legen Sie die Tablette auf eine flache Unterlage, sodass sie mit der Bruchrillenseite nach oben weist und die konvexe (runde) Seite auf der Unterlage aufliegt.

2 gleiche Teile: drücken Sie mit beiden Daumen auf beide Seiten der Tablette. 4 gleiche Teile: drücken Sie mit einem Daumen auf die Mitte der Tablette.
Eine klinische Besserung ist mit dem Tierarzneimittel innerhalb von 1 bis 2 Wochen zu erwarten. Ist innerhalb von 4 Wochen keine Besserung zu beobachten, sollte die Behandlung neu beurteilt werden. In klinischen Studien wurde ein positives Ansprechen auf eine bis zu 8-wöchige Behandlung mit Fluoxetin nachgewiesen.
Die Tabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden.
Wenn eine Dosis ausgelassen wurde, sollte die nächste vorgesehene Dosis wie verordnet verabreicht werden. Aufgrund der langen Halbwertszeit dieses Tierarzneimittels ist ein Ausschleichen oder Reduzieren der Dosen am Ende der Behandlung nicht notwendig.
Nebenwirkungen
Hund:
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): | verminderter Appetit oder Appetitlosigkeit, Lethargie |
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Zystitis, Harninkontinenz, Harnverhaltung, Strangurie Koordinationsstörung, Desorientierung |
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): | Gewichtsverlust/Konditionsverlust Mydriasis |
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): | Hecheln Anfälle Erbrechen |
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.