Elmaro

1 x 20 ml
Injektionslösung
IV
SC

Tierarten

Hund und Katze.

Diagnosen

Hund

• Zur Behandlung und Vorbeugung von Übelkeit verursacht durch Chemotherapie.

• Zur Vorbeugung von Erbrechen, außer wenn durch Reisekrankheit verursacht.

• Zur Behandlung von Erbrechen, in Kombination mit anderen unterstützenden Maßnahmen.

• Zur Vorbeugung von perioperativer Übelkeit und Erbrechen und zur Verbesserung der Erholung von der Vollnarkose nach Anwendung des µ - Opiat-Rezeptor-Agonisten Morphin.

Katze

• Zur Vorbeugung von Erbrechen und Linderung von Übelkeit, außer wenn durch Reisekrankheit verursacht.

• Zur Behandlung von Erbrechen, in Kombination mit anderen unterstützenden Maßnahmen.

Wartezeit

Nicht zutreffend.

Dosierung und Art der Anwendung

Zur subkutanen oder intravenösen Anwendung.

Das Tierarzneimittel sollte einmal täglich in einer Dosierung von 1 mg Maropitant/kg Körpergewicht (1 ml Tierarzneimittel/10 kg Körpergewicht) an bis zu 5 aufeinanderfolgenden Tagen injiziert werden. Die intravenöse Verabreichung des Tierarzneimittels sollte als einzelner Bolus erfolgen, ohne Vermischen des Tierarzneimittels mit anderen Flüssigkeiten.

Zur Vorbeugung von Erbrechen sollte das Tierarzneimittel mehr als eine Stunde im Voraus verabreicht werden. Die Dauer des antiemetischen Effekts beträgt etwa 24 Stunden, daher kann die Behandlung am Abend vor der Verabreichung eines Mittels erfolgen, das Erbrechen verursachen kann, z. B. eine Chemotherapie.

Da die pharmakokinetischen Schwankungen groß sind und Maropitant nach einmal täglich wiederholter Verabreichung im Körper akkumuliert, können bei wiederholter Verabreichung bei einzelnen Tieren niedrigere Dosen als die empfohlenen ausreichend sein.

Zur Verabreichung mittels subkutaner Injektion siehe auch „Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei Zieltierarten“ (Abschnitt 3.5).

Der Stopfen des Tierarzneimittels darf maximal 25-mal durchstochen werden.

Nebenwirkungen

Hund und Katze:

Sehr häufig

(>1 Tier / 10 behandelte Tiere):

Schmerz an der Injektionsstelle 1,2

Sehr selten

(<1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfälle):

Anaphylaktische Reaktion (z. B. allergisches Ödem,

Urtikaria, Erythem, Kollaps, Dyspnoe, blasse

Schleimhäute)

Lethargie

Neurologische Störung (z. B. Ataxie, Krämpfe, Anfälle, Muskelzittern)

1

Bei Katzen – mittelschwer bis schwer (bei etwa einem Drittel der Katzen) bei subkutaner Injektion. 2

Bei Hunden – bei subkutaner Injektion.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.

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