Lenivia
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Zur Linderung von Osteoarthrose (OA)-bedingten Schmerzen bei Hunden.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Anwendung.
Es ist der gesamte Inhalt einer Durchstechflasche (1 ml) zu verabreichen.
Dosierung und Behandlungsschema:
Die empfohlene Dosis beträgt 0,05 – 0,1 mg/kg Körpergewicht, einmal alle drei Monate.
Die Dosierung erfolgt entsprechend der untenstehenden Tabelle.
Körpergewicht (kg) des Hundes | Lenivia – Anzahl von zu verabreichenden Durchstechflaschen | ||||
0,5 mg | 1,0 mg | 1,5 mg | 2,0 mg | 3,0 mg | |
5,0 - 10,0 | 1 Flasche | ||||
10,1 - 20,0 | 1 Flasche | ||||
20,1 - 30,0 | 1 Flasche | ||||
30,1 - 40,0 | 1 Flasche | ||||
40,1 - 60,0 | 1 Flasche | ||||
60,1 - 80,0 | 2 Flaschen | ||||
80,1 - 100,0 | 1 Flasche | 1 Flasche | |||
100,1 - 120,0 | 2 Flaschen | ||||
Hunde mit einem Gewicht von < 5,0 kg: Aseptisch 0,1ml/kg aus einer einzelnen 0,5 mg
Durchstechflasche aufziehen und subkutan verabreichen. Für Volumina ≤ 0,5 ml ist eine 1,0 oder 0,5 ml Spritze zu verwenden und auf den nächsten 0,1 ml Teilstrich zu dosieren. Das verbleibende Restvolumen ist zu verwerfen.
Bei Hunden mit einem Körpergewicht von 60,1 kg und mehr ist der Inhalt von mehr als einer Durchstechflasche erforderlich. Ziehen Sie in diesen Fällen den Inhalt jeder erforderlichen Durchstechflasche in derselben Spritze auf und verabreichen diese als Einzeldosis.
Nebenwirkungen
Hunde:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Unmittelbare Schmerzen bei der Injektion |
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): | Ataxie, Polydipsie, Polyurie |
Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): | Lethargie, Anorexie |
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Überempfindlichkeitsreaktion (Gesichtsschwellung)1, Immunvermittelte hämolytische Anämie, Immunvermittelte Thrombozytopenie |
1Im Falle solcher Reaktionen sollte eine geeignete symptomatische Behandlung erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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