Bultavo 3
ATC-Code
Tierarten
Schafe und Rinder.
Diagnosen
Schafe:
Aktive Immunisierung zur Reduktion der Virämie und zur Verhinderung der klinischen Symptome, die durch den Serotyp 3 des Virus der Blauzungenkrankheit verursacht werden.
Beginn der Immunität: 3 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung. Dauer der Immunität: ist nicht belegt.
Rinder:
Aktive Immunisierung zur Verhinderung der Virämie und zur Verhinderung der klinischen
Symptome, die durch den Serotyp 3 des Virus der Blauzungenkrankheit verursacht werden.
Beginn der Immunität: 3 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung. Dauer der Immunität: ist nicht belegt.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Subkutane Anwendung bei Schafen und intramuskuläre Anwendung bei Rindern.
Anwendung unter üblichen aseptischen Verfahren.
Unmittelbar vor der Anwendung leicht schütteln. Blasenbildung vermeiden, da diese zu Irritationen an der Injektionsstelle führen kann.
Der gesamte Inhalt der Durchstechflasche sollte nach Anbruch sofort und während derselben Impfmaßnahme aufgebraucht werden. Mehrmaliges Anstechen des Stopfens ist zu vermeiden.
Vor der Anwendung sollte der Impfstoff auf 15 – 25 °C erwärmt werden.
Eine Dosis von 1 ml wird bei Schafen subkutan und bei Rindern intramuskulär nach folgendem Impfschema verabreicht:
Grundimmunisierung
Bei Schafen: eine Injektion ab einem Alter von 1 Monat bei naiven Tieren.
Bei Rindern:
- 1. Injektion: ab einem Alter von 1 Monat bei naiven Tieren.
- 2. Injektion: 3 Wochen nach der ersten Injektion.
Wiederholungsimpfung Nicht belegt.
Nebenwirkungen
Schafe und Rinder:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Erhöhte Temperatur1 Schwellung an der Injektionsstelle2 |
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte) | Anaphylaktoide Reaktion3 |
1 Für bis zu 3 Tage.
2 Durchmesser bis zu 2 cm, bildet sich innerhalb von maximal 3 Wochen zurück.
3 Symptomatische Behandlung sollte erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder an die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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