Robexera
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Katze und Hund.
Diagnosen
Zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen im Zusammenhang mit orthopädischen Eingriffen oder mit Weichteiloperationen.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Subkutane Anwendung (s.c.).
Die empfohlene Dosierung beträgt 2 mg Robenacoxib/kg Körpergewicht (1 ml des Tierarzneimittels pro 10 kg Körpergewicht).
Das Tierarzneimittel sollte etwa 30 Minuten vor Beginn der Operation verabreicht werden, z. B. um den Zeitpunkt der Einleitung der Vollnarkose.
Nach chirurgischen Eingriffen bei Katzen kann die einmal tägliche Behandlung mit der gleichen Dosis und zur gleichen Zeit jeden Tag bis zu 2 Tage lang fortgesetzt werden.
Nach Weichteiloperationen bei Hunden kann die einmal tägliche Behandlung mit der gleichen Dosis und zur gleichen Tageszeit bis zu 2 Tage lang fortgesetzt werden.
Ein Wechsel in der Anwendung von Tierarzneimitteln mit dem Wirkstoff Robenacoxib in Form von Tabletten und Injektionslösung wurde in Verträglichkeitsstudien an den Zieltierarten geprüft und erwies sich als gut verträglich bei Katzen und Hunden.
Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff Robenacoxib in Form von Injektionslösung oder Tabletten können gemäß den für die jeweilige Darreichungsform zugelassenen Indikationen und Anwendungshinweisen austauschbar angewendet werden. Die Behandlung sollte eine Dosis (Tablette oder Injektion) pro Tag
nicht überschreiten. Bitte beachten Sie, dass die empfohlenen Dosierungen der beiden Darreichungsformen unterschiedlich sein können.
Der Stopfen sollte maximal 16-mal durchstochen werden.
Nebenwirkungen
Katze:
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Schmerzen an der Injektionsstelle Störung des Verdauungstrakts[1], Durchfall1, Erbrechen1 |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Blutiger Durchfall, Blutiges Erbrechen |
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Schmerzen an der Injektionsstelle1 Störung des Verdauungstrakts2, Durchfall2, Erbrechen2 |
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Gelegentlich |
teerartiger Kot |
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(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Verminderter Appetit |
1Moderate oder starke Schmerzen an der Injektionsstelle waren ungewöhnlich. 2In den meisten Fällen mildund ohne Behandlung abklingend.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.