Avishield IB QX
ATC-Code
Tierarten
Hühner.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Hühnern (Broilern, zukünftigen Legehennen und zukünftigen Zuchttieren) zur Reduktion respiratorischer Symptome der aviären infektiösen Bronchitis, die durch QX-Varianten des Infektiöse Bronchitis-Virus (IBV) hervorgerufen werden.
Beginn der Immunität: 3 Wochen nach der Impfung.
Dauer der Immunität: 10 Wochen nach der Impfung.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Verabreichung als Grobspray oder zur okulonasalen Anwendung ab dem ersten Lebenstag. Zur Verabreichung über das Trinkwasser ab dem 7. Lebenstag.
Je Tier eine Dosis entweder als Grobspray, per okulonasaler Instillation oder über das Trinkwasser verabreichen. Liegt die Anzahl der zu impfenden Hühner zwischen den Standarddosierungen, sollte die nächsthöhere Dosisanzahl verwendet werden.
Nach der Rekonstitution erscheint der Impfstoff als klare bis leicht opaleszierende Suspension.
1. Anwendung als Grobspray
Es wird empfohlen, 1 000 Impfstoffdosen in 150 – 300 ml destilliertem Wasser zu rekonstituieren. Die Anzahl der zu verwendenden Impfstoffdosen entspricht dabei der Anzahl der Vögel im Bestand.
Das für die Rekonstitution benötigte Wasservolumen sollte ausreichen, um eine gleichmäßige Verteilung beim Besprühen der Tiere zu gewährleisten, und richtet sich nach dem Alter der zu impfenden Tiere und dem Haltungssystem; es werden jedoch mindestens 150 – 300 ml Wasser je 1 000 Dosen empfohlen.
Die rekonstituierte Impfstoffsuspension sollte als Grobspray (angestrebte durchschnittliche
Tröpfchengröße: 150 – 170 µm) aus einer Entfernung von 30 – 40 cm gleichmäßig über die korrekte
Anzahl an Hühnern gesprüht werden, vorzugsweise wenn diese bei gedämpftem Licht zusammensitzen. Das Sprühgerät muss frei von Ablagerungen, Korrosion und
Desinfektionsmittelrückständen sein und sollte idealerweise nur für Impfungen verwendet werden. Während und nach der Impfung sollte die Lüftung ausgeschaltet sein, um Verwirbelungen zu vermeiden.
Für die Mischung dieses Impfstoffes mit Avishield IB H120 und Avishield IB GI-13, ist das gleiche
Gesamtvolumen an Wasser wie für die Einzelanwendung zu verwenden. Zum Beispiel sollten 1 000 Dosen Avishield IB QX, 1 000 Dosen Avishield IB H120 und 1 000 Dosen Avishield IB GI-13 in insgesamt 150 – 300 ml Wasser rekonstituiert werden.
2. Verabreichung über das Trinkwasser
Der Impfstoff ist in kühlem und sauberem Wasser ohne Spuren von Chlor, anderen
Desinfektionsmitteln oder Verunreinigungen, in einer Anzahl von Dosen, die der Anzahl der zu impfenden Vögel entspricht, zu rekonstituieren.
Der Impfstoff ist unmittelbar vor Gebrauch zu rekonstituieren.
Das zur Rekonstitution benötigte Wasservolumen richtet sich nach dem Alter, der Rasse und dem Haltungssystem der Tiere sowie nach den Wetterbedingungen.
Für die Bestimmung des Wasservolumens, welches für die Rekonstitution des Impfstoffs zur Impfung von jüngeren Hühnern (bis zur dritten Lebenswoche) benötigt wird, gelten folgende Richtwerte: • Multiplikation der Anzahl der Tiere (in Tausendern) mit dem Lebenstag (z.B. für 1 000 Hühner am 7. Lebenstag = 1 x 7 = 7 Liter).
Der Impfstoff muss in dem Wasservolumen rekonstituiert werden, das von den Tieren innerhalb von 1,5 – 2,5 Stunden aufgenommen wird (dabei sind die verschiedenen Arten der Tränkesysteme zu berücksichtigen).
Um die Tiere zum Trinken anzuregen, sollte ihnen bis zu 2 Stunden vor der Impfung das Wasser entzogen werden (in Abhängigkeit von der Außentemperatur).
Vögel trinken nicht, wenn sie kein Futter zur Verfügung haben. Daher ist beim Impfen darauf zu achten, dass die Tiere stets Zugang zu Futter haben.. Das Tränkesystem sollte sauber und frei von Rückständen an Chlor, anderen Desinfektionsmitteln und anderweitigen Verunreinigungen sein.
3. Okulonasale Instillation
1 000 Dosen des Impfstoffs sind in 100 ml destilliertem Wasser zu rekonstituieren. Eine Dosis des rekonstituierten Impfstoffs entspricht 0,1 ml, d. h. zwei Tropfen einer standardisierten Pipette (mit gleichbleibender und bekannter Tröpfchengröße), unabhängig von Alter, Gewicht und Rasse des Geflügels. Je einen Tropfen (0,05 ml) in ein Auge und einen Tropfen (0,05 ml) in eine Nasenöffnung verabreichen. Vor der Freilassung des Tieres ist sicherzustellen, dass der nasal verabreichte Tropfen inhaliert wurde.
Nebenwirkungen
Hühner:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Niesen* |
* In der ersten Woche nach der Impfung. Nach Auftreten verschwinden die Symptome spontan und es ist keine Behandlung erforderlich.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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