Duecoxin (5 - 10 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund
Diagnosen
Zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen in Zusammenhang mit chronischer Osteoarthritis. Zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen in Zusammenhang mit Weichteiloperationen.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Nicht mit Futter eingeben, da klinische Studien gezeigt haben, dass die Wirksamkeit von Robenacoxib bei Osteoarthritis besser ist, wenn es ohne Futter gegeben wird oder mindestens 30 Minuten vor oder nach der Mahlzeit.
Die Tabletten können an den vorgesehenen Bruchlinien in zwei oder vier gleiche Teile geteilt werden.
Osteoarthritis: Die empfohlene Dosierung von Robenacoxib ist 1 mg/kg Körpergewicht mit einem Dosierbereich von 1 - 2 mg/kg. Die Dosis sollte einmal täglich zur gleichen Tageszeit gemäß der folgenden Tabelle verabreicht werden:
Körpergewicht (kg) | Anzahl der Tabletten pro Stärke | |
10 mg | 40 mg | |
2,5 | ¼ | |
> 2,5 bis 5 | ½ | |
> 5 bis 7,5 | ¾ | |
> 7,5 bis 10 | 1 | ¼ |
> 10 bis 15 | 1 + ½ | |
> 15 bis 20 | 2 | ½ |
> 20 bis 30 | ¾ | |
> 30 bis 40 | 1 | |
> 40 bis 50 | 1 + ¼ | |
> 50 bis 60 | 1 + ½ | |
> 60 bis 70 | 1 + ¾ | |
> 70 bis 80 | 2 | |
Eine klinische Reaktion wird normalerweise innerhalb von einer Woche gesehen. Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn nach 10 Tagen keine klinische Besserung zu erkennen ist.
Wenn eine klinische Reaktion beobachtet wird, kann bei einer Langzeitbehandlung die Dosis des Tierarzneimittels an die niedrigste effektive individuelle Dosis angepasst werden. Es sollte berücksichtigt werden, dass das Ausmaß der bei chronischer Osteoarthritis vorhandenen Schmerzen und Entzündungen mit der Zeit variieren kann. Regelmäßige Kontrollen durch den behandelnden Tierarzt sollten erfolgen.
Weichteiloperation:
Die empfohlene Dosis von Robenacoxib beträgt 2 mg/kg Körpergewicht mit einer Dosisspanne von 2 bis 4 mg/kg. Als einmalige orale Behandlung vor einer Weichteiloperation verabreichen.
Die Tablette(n) sollte(n) mindestens 30 Minuten vor der Operation ohne Futter verabreicht werden. Nach der Operation kann eine einmal tägliche Behandlung für maximal 2 weitere Tage, gemäß der folgenden Tabelle, weitergeführt werden.
Körpergewicht (kg) | Anzahl der Tabletten pro Stärke | |
10 mg | 40 mg | |
2,5 | ½ | |
> 2,5 bis 5 | 1 | ¼ |
> 5 bis 7,5 | 1 + ½ | |
> 7,5 bis 10 | 2 | ½ |
> 10 bis 15 | ¾ | |
> 15 bis 20 | 1 | |
> 20 bis 30 | 1 + ½ | |
> 30 bis 40 | 2 | |
> 40 bis 50 | 2 + ½ | |
> 50 bis 60 | 3 | |
> 60 bis 70 | 3 + ½ | |
> 70 bis 80 | 4 | |
Nebenwirkungen
Hund:
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): | Störung des Verdauungstrakts 1, Diarrhoe, Erbrechen |
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Verminderter Appetit, Erhöhte Leberenzyme ² |
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): | Blut im Kot, Anorexie 3, Apathie 3 |
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Lethargie |
1 Die meisten Fälle verliefen mild und erholten sich ohne Behandlung.
2 Bei Hunden, die bis zu 2 Wochen behandelt wurden, wurde kein Anstieg der Leberenzymaktivitäten beobachtet. Bei einer Langzeitbehandlung wurde jedoch häufig über einen Anstieg der Leberenzymaktivitäten berichtet. In den meisten Fällen traten keine klinischen Symptome auf und die Leberenzymaktivitäten stabilisierten sich entweder oder nahmen bei fortgesetzter Behandlung ab.
3 Erhöhungen der Leberenzymaktivitäten in Verbindung mit klinischen Symptomen von Anorexie, Apathie oder Erbrechen traten gelegentlich auf.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail
(uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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