Rimadyl vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund und Katze.
Diagnosen
Hunde:
Rimadyl Injektionslösung ist angezeigt für das Einleiten einer Therapie mit Rimadyl Tabletten (Initialtherapie) zur Behandlung von Entzündungs- und Schmerzzuständen bei akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (wie z.B. Osteoarthritis und HD) sowie zur postoperativen Schmerzbehandlung.
Katzen:
Rimadyl Injektionslösung zur Kontrolle und Linderung leichter bis mäßig starker postoperativer Schmerzen verabreichen, wie sie bei kleineren oder mit mäßigen Schmerzen verbundenen Weichteiloperationen (wie z.B. Ovariohysterektomie, Kastration) auftreten.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intravenösen oder subkutanen Anwendung. Die angegebene Dosierung soll nicht erhöht werden.
Hunde:
Die Dosis beträgt einmal 4,0 mg/kg KGW; dies entspricht 1 ml Rimadyl Injektionslösung je 12,5 kg
KGW.
Eine Weiterbehandlung von Entzündungs- und Schmerzzuständen bei akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates soll (im Abstand von 24 Stunden) peroral erfolgen.
Katzen:
Die empfohlene Dosis beträgt einmalig 4,0 mg/kg KGW. Siehe auch unter “Besondere Warnhinweise“.
Zur Einhaltung der Dosierung wird die Verwendung von Spritzen mit einer 0,1 ml-Skala (sog. Insulinspritzen) empfohlen.
Zur Linderung postoperativer Schmerzen kann Rimadyl Injektionslösung am günstigsten kurz vor oder aber auch unmittelbar nach einer Operation verabreicht werden.
Nebenwirkungen
Hund und Katze:
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): | Reaktion an der Injektionsstelle 1 | ||
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Durchfall2, Melaena2, weicher Kot2, Erbrechen2 Erhöhte Leberenzyme, Leberfunktionsstörung, Leberschädigung Nierenfunktionsstörung2, Erhöhte Nierenwerte2, vermehrtes Harnvolumen2, Oligurie2 Appetitlosigkeit2, Lethargie2, Polydipsie2 | ||
1 Nach subkutaner Injektion.
2Typische Nebenwirkungen im Zusammenhang mit NSAIDs; vorübergehend, treten in der Regel in der ersten Behandlungswoche auf und klingen nach Beendigung der Behandlung ab, können aber. in sehr seltenen Fällen sehr schwerwiegend oder tödlich verlaufen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sollte die Behandlung ggf. sofort abgebrochen werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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