Simbia
ATC-Code
Tierarten
Katze
Diagnosen
Für Katzen mit oder mit einem bestehenden Risiko einer Mischinfestation mit Zecken und Flöhe. Das Tierarzneimittel ist nur anzuwenden, wenn gleichzeitig die Behandlung gegen Zecken und Flöhe erforderlich ist.
Zur Behandlung und Vorbeugung von erneutem Flohbefall (Ctenocephalides felis) durch eine insektizide Wirkung für 5,5 Monate.
Verhindert die Entwicklung von Flohlarven in der unmittelbaren Umgebung des Tieres für 10 Wochen. Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie zur Behandlung der allergischen Flohdermatitis (FAD) angewendet werden.
Zur Verhinderung einer erneuten Infektion mit Zecken (Ixodes ricinus) durch eine akarizide (abtötende) Wirkung ab Tag 9 bis zu 8 Monaten und durch eine repellierende (die Blutmahlzeit verhindernde) Wirkung ab Tag 2 bis zu 8 Monaten.
Es wirkt gegen Larven, Nymphen und adulte Zecken.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Anwendung auf der Haut
Ein Halsband pro Tier zum Anlegen um den Hals. Katzen tragen ein Halsband mit 38 cm Länge.
Das Halsband unmittelbar vor der Anwendung aus der Schutzhülle entnehmen. Entrollen Sie das
Halsband und stellen Sie sicher, dass sich keine Reste der Plastikverbindungen innenseitig am
Halsband befinden. Legen Sie das Band um den Hals des Tieres, ohne es dabei zu fest zu ziehen
(Hinweis: es sollte möglich sein, 2 Finger zwischen Halsband und Hals zu legen). Das überstehende Ende des Halsbandes durch die Lasche ziehen und überstehende Längen von mehr als 2 cm abschneiden.

Das Halsband sollte während der gesamten Schutzdauer kontinuierlich getragen und nach Ablauf der Behandlungsdauer entfernt werden. Überprüfen Sie regelmäßig die Passgenauigkeit und passen Sie es gegebenenfalls an, insbesondere bei schnell wachsenden Katzenwelpen.
Dieses Halsband ist mit einem Sicherheitsverschlussmechanismus ausgestattet. In den sehr seltenen Fällen, in denen sich eine Katze verfängt, reicht in der Regel die eigene Kraft des Tieres aus, um das Halsband zu weiten und sich schnell zu befreien.
Nebenwirkungen
Katze
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1000 behandelte Tiere): | Reaktion an der Applikationsstelle1 (z. B. Erythem, Haarverlust, Pruritus) |
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): | Reaktion an der Applikationsstelle2 (z. B. Dermatitis, Ekzem, Hämorrhagie, Entzündung, Läsion, Kratzen) Verhaltensstörung3 (z. B. übermäßiges Kauen, Lecken und Putzen4, Verstecken, Hyperaktivität, Lautäußerung) Diarrhöe5, Hypersalivation5, Erbrechen5 Appetitistörung5, Depression5 |
Sehr selten (< 1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Aggression6 |
Unbestimmte Häufigkeit (Kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) | Kontaktdermatitis7 |
1 Anzeichen klingen in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen ab. In Einzelfällen wird empfohlen, das Halsband vorübergehend abzunehmen, bis die Symptome abgeklungen sind.
2 Es wird empfohlen, das Halsband abzunehmen.
3 Kann bei Tieren, die nicht an das Tragen von Halsbändern gewöhnt sind, in den ersten Tagen nach dem Anlegen beobachtet werden.
4 An der Applikationsstelle
5 Leichte und vorübergehende Reaktionen, die bei der ersten Anwendung auftreten können6 Es muss gewährleistet sein, dass das Halsband korrekt angelegt ist.
7 Bei überempfindlichen Tieren festgestellt
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.