Syvazul BTV
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schafe und Rinder.
Diagnosen
Schafe:
Zur aktiven Immunisierung von Schafen zur Vorbeugung einer Virämie* und zur Reduktion der klinischen Symptome und Läsionen, die durch die Blauzungenvirus-Serotypen 1 und/oder 8 verursacht werden, und/oder zur Reduktion einer Virämie* und der klinischen Symptome und Läsionen, die durch das Blauzungenvirus des Serotyps 4 verursacht werden (Kombination von maximal 2 Serotypen).
*Gemäß der validierten RT-PCR-Methode unterhalb der Nachweisgrenze von 1,32 log10 TCID50/ml.
Beginn der Immunität: 39 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung.
Dauer der Immunität: 1 Jahr nach Abschluss der Grundimmunisierung.
Rinder:
Zur aktiven Immunisierung von Rindern zur Vorbeugung einer Virämie*, die durch die
Blauzungenvirus-Serotypen 1 und/oder 8 verursacht wird, und/oder zur Reduktion einer Virämie*, die durch das Blauzungenvirus des Serotyps 4 verursacht wird (Kombination von maximal 2 Serotypen).
*Gemäß der validierten RT-PCR-Methode unterhalb der Nachweisgrenze von 1,32 log10 TCID50/ml.
Beginn der Immunität: 21 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung.
Dauer der Immunität: 1 Jahr nach Abschluss der Grundimmunisierung.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Vor Gebrauch gut schütteln.
Schafe:
Subkutane Anwendung.
Die subkutane Verabreichung an Schafe ab einem Alter von 3 Monaten erfolgt gemäß folgendem Schema:
- Grundimmunisierung: Verabreichung einer Einzeldosis von 2 ml.
- Wiederholungsimpfung: Verabreichung einer Dosis von 2 ml nach 12 Monaten.
Rinder:
Intramuskuläre Anwendung.
Die intramuskuläre Verabreichung an Rinder ab einem Alter von 2 Monaten bei naiven Tieren oder ab einem Alter von 3 Monaten bei Kälbern, die von BTV-immunen Muttertieren geboren wurden, erfolgt gemäß folgendem Schema:
- Grundimmunisierung: Verabreichung von zwei Dosen von je 4 ml im Abstand von 3 Wochen.
- Wiederholungsimpfung: Verabreichung einer Dosis von 4 ml nach 12 Monaten.
Nebenwirkungen
Schafe
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
- Reaktion an der Injektionsstelle*, Erythem an der Injektionsstelle1, *, Knoten an der Injektionsstelle2, * - Hyperthermie3 |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
- Abszess an der Injektionsstelle* - Abort, perinatale Mortalität, Frühgeburt - Apathie, Festliegen, Fieber, Anorexie, Lethargie |
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
- Abnahme der Milchproduktion - Lähmung, Ataxie, Blindheit, Koordinationsstörungen - Lungenstauung, Dyspnoe - Pansenatonie, -blähung - Überempfindlichkeitsreaktionen4 - Tod |
* Die meisten Lokalreaktionen verschwinden oder vernarben (≤ 1 cm) innerhalb von 70 Tagen, wobei weiterhin Restknoten bestehen können.
1 Geht mit leichten bis mittelschweren Ödemen an der Injektionsstelle einher (1 bis 6 Tage nach der Verabreichung).
2 Schmerzlos, bis 3,8 cm Durchmesser, nach 2 bis 6 Tagen und mit der Zeit zunehmend kleiner.
3 Nicht mehr als 2,3 °C, in den 48 Stunden nach der Impfung.
4 Mit übermäßigem Speichelfluss (Hypersalivation).
Rind
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
- Reaktion an der Injektionsstelle*, Erythem an der Injektionsstelle1, *, Knoten an der Injektionsstelle2, * - Hyperthermie3 |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
- Abszess an der Injektionsstelle* |
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
- Abort, perinatale Mortalität, Frühgeburt - Apathie, Festliegen, Fieber, Anorexie, Lethargie - Abnahme der Milchproduktion - Lähmung, Ataxie, Blindheit, Koordinationsstörungen - Lungenstauung, Dyspnoe - Pansenatonie, -blähung - Überempfindlichkeitsreaktionen4 - Tod |
* Die meisten Lokalreaktionen verschwinden oder vernarben (≤ 1 cm) innerhalb von 30 Tagen, wobei weiterhin Restknoten bestehen können.
1 Geht mit leichten bis mittelschweren Ödemen an der Injektionsstelle einher (1 bis 6 Tage nach der Verabreichung).
2 Schmerzlos, bis 7 cm Durchmesser, nach 2 bis 6 Tagen und mit der Zeit zunehmend kleiner.
3 Nicht mehr als 2,3 °C, in den 48 Stunden nach der Impfung.
4 Mit übermäßigem Speichelfluss (Hypersalivation).
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktangaben finden Sie auch in der Packungsbeilage.