Circovac
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Diagnosen
Ferkel: Aktive Immunisierung von Ferkeln zur Verringerung der Ausscheidung von PCV2 über den Kot und der Viruslast im Blut sowie zur Unterstützung einer Reduktion von PCV2 assoziierten klinischen Symptomen, einschließlich Kümmern, Gewichtsverlust und Mortalität, und einer Verringerung der Viruslast und der Schädigungen des lymphatischen Gewebes, die mit PCV2Infektionen einhergehen.
Beginn der Immunität: 2 Wochen.
Dauer der Immunität: mindestens 23 Wochen nach Impfung.
Sauen und Jungsauen: Passive Immunisierung von Ferkeln durch Aufnahme von Kolostrum nach aktiver Immunisierung von Sauen und Jungsauen, zur Reduktion von Schädigungen des lymphatischen Gewebes infolge der Infektion mit dem porzinen Circovirus Typ 2. Geeignet zur Verminderung der PCV2-bedingten Mortalität.
Dauer der Immunität: bis zu 5 Wochen nach der passiven Übertragung von Antikörpern durch Aufnahme von Kolostrum.
Wartezeit
Dosierung und Art der Anwendung
Nebenwirkungen
Schwein
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle1, Rötung an der Injektionsstelle1, Ödem an der Injektionsstelle1 Hautverfärbung an der Injektionsstelle2, Granulom an der Injektionsstelle2, Fibrose an der Injektionsstelle2, Nekrose an der Injektionsstelle2 |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Hyperthermie3, Apathie4, verminderter Appetit4 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion5 Abort |
1 Schwellungen (im Durchschnitt bis zu 2 cm2) und Rötungen (im Durchschnitt bis zu 3 cm2), in einigen Fällen auch Ödeme (im Durchschnitt bis zu 17 cm2). Diese Reaktionen klingen im Durchschnitt innerhalb von höchstens 4 Tagen spontan ab, ohne dass diese Auswirkungen auf die Gesundheit und die Produktionsleistungen haben.
2 Bei Sauen können höchstens 50 Tage nach der Impfung begrenzte Läsionen wie Verfärbungen und Granulome sowie Nekrosen oder Fibrosen auftreten. Bei Ferkeln können aufgrund der verwendeten geringeren Dosis weniger ausgedehnte Läsionen und zum Zeitpunkt der Schlachtung begrenzte Fibrosen beobachtet werden.
3 Innerhalb von 2 Tagen nach der Injektion kann es zu einem durchschnittlichen Anstieg der Rektaltemperatur um bis zu 1,4 °C kommen. Ein Anstieg der Rektaltemperatur von mehr als 2,5 °C kann auftreten, hält jedoch weniger als 24 Stunden an.
4Sollte spontan abklingen.
5 In solchen Fällen sollte eine angemessene symptomatische Behandlung erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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