Weitere Produkte
Calmasel
ATC-Code
Tierarten
Rind
Diagnosen
Akute hypocalcämische und/oder hypomagnesiämische Zustände.
Als Unterstützungstherapie bei Allergien, Urticaria.
Wartezeit
|
Rinder: |
|
|
Essbare Gewebe: |
1 Tag. |
|
Milch: |
Null Stunden. |
Dosierung und Art der Anwendung
Intravenöse Anwendung.
Rind:
akute hypocalcämische/hypomagnesiämische Zustände:
50 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg Körpergewicht (entsprechend 0,37 mmol Ca2+ und 0,17 mmol Mg2+ pro kg Körpergewicht) intravenös
Unterstützungstherapie bei Allergien, Urticaria:
30 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg Körpergewicht (entsprechend 0,22 mmol Ca2+ und 0,10 mmol Mg2+ pro kg Körpergewicht) intravenös
Die intravenöse Infusion muss langsam über einen Zeitraum von 20 - 30 min erfolgen. Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen Kreislaufzustand anzupassen.
Die erste Nachbehandlung darf frühestens nach 6 Stunden vorgenommen werden. Weitere
Nachbehandlungen im Abstand von 24 Stunden, wenn sichergestellt ist, dass das Anhalten der Symptome auf einen weiterhin bestehenden hypocalcämischen/hypomagnesiämischen Zustand zurückzuführen ist.
Nebenwirkungen
Rind:
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Bradykardie1,2; Unruhe1, Muskelzittern1, Hypersalivation1; Tachypnoe1; Tachykardie3; Störung des Allgemeinbefindens4 |
1 infolge transienter Hypercalcämie durch den Calciumgehalt auch bei therapeutischer Dosierung
2 initial
3 nach initialer Bradykardie, als Zeichen für eine beginnende Überdosierung. In diesem Fall ist die Infusion abzubrechen.
4 verzögert bis zu 6 - 10 Stunden nach der Infusion. Nicht als Rezidiv der Hypocalcämie fehldiagnostizieren. Siehe auch 3.10.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
Melde dich an, um weitere Fotos zu sehen
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|