Equip T vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferde
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von gesunden Pferden gegen Tetanus
Beginn der Immunität: 2 Wochen
Dauer der Immunität: 3 Jahre
Wartezeit
Null Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Vor Gebrauch gut schütteln und tief intramuskulär - vorzugsweise in den M. pectoralis - injizieren.
Die Dosierung beträgt 2 ml je Pferd, unabhängig von Gewicht und Alter.
Grundimmunisierung: Zur Grundimmunisierung sind zwei Injektionen notwendig, die im Abstand von 4-6 Wochen appliziert werden. Eine belastbare Immunität ist etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung ausgebildet.
Wiederholungsimpfung: Eine Wiederholungsimpfung soll 3 Jahre nach Abschluss der Grundimmunisierung und danach in 3-jährigen Abständen erfolgen.
Mit der Grundimmunisierung sollte in jedem Fall im Alter von 5 Monaten begonnen werden. Eine frühere zusätzliche Impfung ab einem Alter von 3 Monaten ist möglich, sofern im Anschluss eine vollständige Grundimmunisierung ab dem 5. Lebensmonat erfolgt. Die Wirksamkeit der aktiven Immunisierung junger Fohlen gegen Tetanus wird durch die vom Muttertier übertragenen Antikörper beeinflusst. Aufgrund einer Anzahl von Faktoren, wie z.B. der Immunitätslage des Muttertieres, der Kolostrum-Aufnahme durch das Fohlen usw., wird die Höhe der maternalen Antikörper von Tier zu Tier schwanken. Die optimale Wirksamkeit der Impfung ist erst dann gewährleistet, wenn die maternalen Antikörper unter den schützenden Titer abgesunken sind.
Nebenwirkungen
Pferde:
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Erhöhte Körpertemperatur1 Schwellung an der Injektionsstelle2 |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie, Anaphylaxie)3 |
1 Vorübergehend, meist 9-12 Stunden nach der Impfung, leicht (bis zu 1,5°C) 2Geringgradig (bis zu 3 cm), bildet sich die in der Regel nach 24 Stunden wieder zurück.
3Eine allergische oder anaphylaktische Reaktion sollte sofort mit einem geeigneten Glucocorticoid (z.B. Betamethason-Natriumphosphat) oder mit Adrenalin behandelt werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie auch in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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