Hiprabovis Somni/Lkt
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rinder.
Diagnosen
Zur Reduktion von klinischen Symptomen und Lungenläsionen bei Kälbern ab einem Alter von 2 Monaten, die durch Mannheimia haemolytica Serotyp A1 und Histophilus somni verursacht werden.
Beginn der Immunität: 3 Wochen.
Dauer der Immunität: Ist nicht belegt.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Subkutane Anwendung.
Rinder: 2 ml / Tier.
Empfohlenes Impfschema: Kälber ab einem Alter von 2 Monaten erhalten zweimal im Abstand von 21 Tagen eine Impfdosis (2 ml). Die Impfung erfolgt mittels subkutaner Injektion in die seitliche Halsgegend (Regio praescapularis). Die zweite Applikation sollte vorzugsweise auf der anderen Halsseite erfolgen.
Es wird empfohlen, den Impfstoff vor der Anwendung auf eine Temperatur von 15 – 20 ºC zu bringen.
Vor Gebrauch schütteln. Vermeiden Sie bei der Anwendung jegliche Form der Kontamination. Verwenden Sie nur sterile Nadeln und Spritzen.
Es wird empfohlen, die Impfung vor Belastungsperioden (Umstallungen, Transporte, Verschiffung) vorzunehmen. Das Impfprogramm sollte 3 Wochen vor solchen Perioden abgeschlossen sein. Ein Schutz wurde nicht nachgewiesen bei Tieren, bei denen das Impfprogramm weniger als drei Wochen vor einer Belastungsperiode abgeschlossen worden war.
Nebenwirkungen
Rinder:
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Erhöhte Temperatur1 Schwellung an der Injektionsstelle2 |
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Apathie3, Anorexie3, Depression3 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Reaktion vom anaphylaktischen Typ4 |
1 Bis zu 2 ºC, klingt nach 4 Tagen ab.
2 Durchmesser von 1 bis 7 cm, verschwindet oder wird innerhalb von 14 Tagen deutlich kleiner. Kann nach der zweiten Verabreichung bis zu 4 Wochen anhalten.
3 Leicht, verschwindet innerhalb von 4 Tagen.
4 Es sollte eine angemessene symptomatische Behandlung mit Antihistaminika oder Kortison erfolgen oder in schwereren Fällen Adrenalin verabreicht werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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