Marbocyl FD 1%
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Katze und Hund.
Diagnosen
Behandlung von Infektionen, die durch Marbofloxacin empfindliche Erreger verursacht werden:
Bei Hunden:
Behandlung von infizierten Wunden und Abszessen
Behandlung von Infektionen des unteren Harntrakts durch Escherichia coli und Proteus mirabilis
Vorbeugung von chirurgischen Infektionen durch Staphylococcus intermedius, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa.
Bei Katzen:
Behandlung von infizierten Wunden und Abszessen
Vorbeugung von chirurgischen Infektionen durch Staphylococcus intermedius, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Die Lösung vorbereiten, indem der ganze Inhalt der Lösungsmittelflasche in die Lyophilisat - Flasche zugeführt wird.
Hunde:
Behandlung infizierter Wunden und Abszesse: einmalig 2 mg Marbofloxacin/kg/Tag subkutan injizieren, gefolgt von einer täglichen oralen Verabreichung von Tabletten während 6 Tagen
Behandlung von Infektionen des unteren Harntrakts: 4 mg Marbofloxacin/kg/Tag in Form von drei subkutanen Injektionen mit je 4 Tagen Abstand.
Vorbeugung von Infektionen in Folge von chirurgischen Eingriffen: 2 mg Marbofloxacin/kg einmalig intravenös knapp vor dem Eingriff injizieren.
Katzen:
Behandlung von infizierten Wunden und Abszessen: 2 mg Marbofloxacin/kg/Tag während 3 bis 5 Tagen subkutan injizieren.
Vorbeugung von Infektionen in Folge von chirurgischen Eingriffen: 2 mg Marbofloxacin/kg einmalig intravenös knapp vor dem Eingriff injizieren.
Nebenwirkungen
Katze und Hund:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Neurologische Symptome1 (z. B. Krampfanfall, Ataxie, Mydriasis und Muskelzittern)1 Vermehrter Speichelfluss1, Erbrechen1 Reaktion an der Injektionsstelle1 |
1 In schweren Fällen muss eine symptomatische Behandlung veranlasst werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.