Mypravac Suis vet.
ATC-Code
Tierarten
Schweine (Mastschweine)
Diagnosen
Aktive Immunisierung von gesunden, empfänglichen Ferkeln im Alter von 7 bis 10 Tagen zur Reduktion von Lungenläsionen und Gewichtsverlusten, die mit Infektionen durch Mycoplasma hyopneumoniae im Zusammenhang stehen.
Durch experimentelle Infektion wurde eine Immunitätsdauer von 70 Tagen nachgewiesen. Der Beginn der Immunität und eine längere Immunitätsdauer wurden in Laborversuchen nicht untersucht. Unter Feldbedingungen sind jedoch eine verbesserte Gewichtszunahme und Futterverwertung über die gesamte Wachstumsperiode (6 Monate) festgestellt worden.
Wartezeit
Fleisch: 2 Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung.
Vor der Verabreichung sollte der Impfstoff auf 15 bis 25 ºC erwärmt werden. Vor Gebrauch schütteln.
Vakzinierungsschema:
Erste Immunisierung: eine Dosis von 2 ml pro Tier zwischen dem 7. und 10. Lebenstag. Zweite Immunisierung: 21 Tage nach der ersten Immunisierung nochmals eine Dosis von 2 ml pro Tier.
Die Injektion erfolgt tief intramuskulär in die seitliche Nackenregion. Es wird empfohlen, die zweite Dosis des Impfstoffs vorzugsweise an der anderen Körperseite zu verabreichen.
Nach Beendigung des o.g. Impfschemas sollten die Schweine nicht mehr revakziniert werden.
Nebenwirkungen
Schweine (Mastschweine)
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Erhöhte Temperatur1 Läsion an der Injektionsstelle2 |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Zittern |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Erbrechen |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Apathie Überempfindlichkeitsreaktion3 |
1 Es kann ein Temperaturanstieg von bis zu 1ºC über 1-2 Tage beobachtet werden.
2 Es können langanhaltende mikroskopische Läsionen (multifokale bis diffuse granulomatöse Myositis mit körnigem, eosinophilem Material) festgestellt werden.
3 Im Falle einer anaphylaktischen Reaktion sollte unverzüglich eine geeignete Behandlung erfolgen, beispielsweise die Verabreichung von Adrenalin.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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