Panacur Suspension 10%
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind, Pferd
Indikationen
Rind:
Zur Behandlung von Infektionen mit adulten und larvalen Stadien von Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmern wie:
Haemonchus placei, Ostertagia spp. (O. ostertagi, O. lyrata), Trichostrongylus spp. (T. axei, T.
colubriformis), Cooperia spp. (C. oncophora, C. punctata, C. pectinata, C. zurnabada), Nematodirus spp. (N. helvetianus, N. spathiger), Bunostomum phlebotomum, Capillaria spp., Oesophagostomum radiatum und Dictyocaulus viviparus sowie gegen adulte Stadien von Trichuris spp., Strongyloides papillosus und Neoascaris vitulorum.
Gegen inhibierte Stadien von Cooperia spp. besteht eine hohe Wirkung, gegen inhibierte Stadien von Ostertagia ostertagi und Dictyocaulus viviparus eine gute Teilwirkung.
Pferd:
Zur Behandlung von Infektionen mit adulten Stadien von Magen-Darm-Nematoden wie:
der großen Strongyliden (Strongylus vulgaris, S. edentatus, S. equinus), der kleinen Strongyliden
(Triodontophorus spp., Poteriostomum spp., Gyalocephalus capitatus, Oesophagodontus robustus, Craterostomum acuticaudatum, Cyathostomum spp., Cylicocyclus spp., Cylicostephanus spp., Cyclicodontophorus spp.), Probstmayria vivipara sowie zur Behandlung von Infektionen mit adulten und larvalen Darmstadien von Paracaris equorum und Oxyuris equi.
Gegen Larven kleiner Strongyliden sowie Wanderstadien von Strongylus vulgaris und Strongylus edentatus besteht eine weniger ausgeprägte Wirkung.
Befall von Saugfohlen mit Strongyloides westeri.
Wartezeit
Rind: essbare Gewebe: | 7 Tage |
Milch: | 6 Tage |
Pferd:essbare Gewebe: | 7 Tage |
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Rinder, Pferde:
7,5 mg Fenbendazol/kg Körpergewicht (KGW) einmalig, entsprechend 3 ml des Tierarzneimittelspro 40 kg KGW.
Körpergewicht in kg | 60 | 80 | 120 | 200 | 400 | 600 |
ml Panacur 100 mg/ml Suspension | 4,5 | 6 | 9 | 15 | 30 | 45 |
Pferde:
Bei Befall mit Parascaris equorum:
10 mg Fenbendazol/kg KGW einmalig, entsprechend 10 ml des Tierarzneimittelspro 100 kg KGW.
Bei Befall von zwei bis drei Wochen alten Saugfohlen mit Strongyloides westeri: 50 mg Fenbendazol/kg KGW einmalig, entsprechend 25 ml des Tierarzneimittelspro 50 kg KGW.
Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehene Dosis jeweils restlos aufgenommen wird.
Um die Verabreichung einer korrekten Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt und ggf. die Genauigkeit der Dosiervorrichtung geprüft werden.
Soweit Tiere gemeinsam und nicht individuell behandelt werden, sollten sie entsprechend ihrem Körpergewicht in Gruppen eingeteilt und dosiert werden, um Unter- oder Überdosierung zu vermeiden.
Diätmaßnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich.
Nebenwirkungen
Rind:
Keine bekannt.
Pferd:
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): | Abdominaler Schmerz; Überempfindlichkeitsreaktion |
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
(BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die
entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis

STATUS | Im Handel verfügbar |
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