Poulvac IB Primer
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hühner.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Hühnern gegen Stämme des Massachusetts-Serotyps und D274ähnliche Stämme des Virus der Aviären Infektiösen Bronchitis (IBV).
Beginn der Immunität: 27 Tage nach der Impfung.
Dauer der Immunität: 16 Wochen nach der Impfung.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Impfschema:
Broiler: Impfung ab dem ersten Lebenstag.
Zukünftige Legehennen und Zuchthühner: Impfung ab dem ersten Lebenstag oder Impfung in der 3. bis 4. Lebenswoche zum sofortigen Schutz der Jungtiere und als Priming für nachfolgende Impfungen mit einem inaktivierten Impfstoff.
Legehennen und Zuchthühner: Impfung ab Beginn der Legeperiode.
Eine Impfstoffdosis wird pro Tier als Spray,, Augentropfen oder über das Trinkwasser verabreicht. Die zu verwendende Wassermenge hängt von der Verabreichungsmethode ab:
Bei Sprühapplikation (okulonasale Anwendung):
Der rekonstituierte Impfstoff ist so zu verabreichen, dass jedes Tier, gemäß der Gebrauchsanleitung des verwendeten Sprühgerätes eine Dosis erhält. Das empfohlene Volumen für 1 Dosis liegt zwischen 0,1 und 0,5 ml.
Es muss ein Sprühgerät verwendet werden, das auf eine Tropfengröße von 0,12 – 0,15 mm Durchmesser eingestellt werden kann. Der Abstand vom Sprühkopf zum Tier sollte ca. 50 cm betragen.
Die Ventilation sollte während des Sprühens und für ca. 20 – 30 Minuten danach ausgeschaltet oder reduziert werden. Es wird empfohlen die Lichtquellen zu dimmen, um die Tiere nicht aufzuscheuchen.
Bei Verabreichung mittels Augentropfenmethode (okulare Anwendung):
50 ml pro 1 000 Tiere.
In ein Auge wird ein Tropfen (0,05 ml) der Impfstoffsuspension appliziert. Dabei muss der Kopf des Tieres so fixiert sein, dass der Tropfen nicht herunterlaufen kann. 1 000 Impfstoffdosen werden in 50 ml Wasser gelöst.
Bei Trinkwasserapplikation (Anwendung über das Trinkwasser):
In Abhängigkeit vom Alter der Tiere: Die Wassermenge in Litern pro 1 000 Hühner sollte dem Lebensalter der Hühner in Tagen entsprechen (bis höchstens 40 l).
Wasser mit hohem Gehalt an Chlorid oder Metallionen sollte nicht verwendet werden. Die
Wasserleitungen sollten gründlich gereinigt und frei von Spuren von Desinfektions- und
Reinigungsmitteln sein. Um die Stabilität der Impfstoffsuspension zu erhöhen, ist es ratsam, dem Wasser Magermilchpulver (2 g pro Liter Wasser) oder Magermilch (1 l pro 50 Liter Wasser) zuzugeben.
Den Tieren sollte ca. 2 Stunden vor der Impfung das Wasser entzogen werden. Für die Impfung sollten genauso viele Liter Wasser pro 1 000 Tiere verwendet werden, wie es ihrem Alter in Tagen entspricht; bis zu einem Maximum von 40 Litern wie oben beschrieben.
Es sollte so viel Impfstoff rekonstituiert werden, wie innerhalb von 4 Stunden verbraucht werden kann. Entfernen Sie dafür die Verschlusskappe und den Stopfen von der Impfstoffflasche, lösen Sie den Impfstoff in einer entsprechenden Menge Wassers auf und mischen Sie sorgfältig. Es sollte darauf geachtet werden, die Flasche vollständig zu entleeren und den aufgelösten Impfstoff unverzüglich zu verabreichen. Stellen Sie sicher, dass die Tiere keinen Zugang zu unbehandeltem Wasser haben, bis das Wasser mit dem aufgelösten Impfstoff vollständig aufgenommen wurde.
Einen Tag vor und nach der Impfung sollten keine anderen Tierarzneimittel oder Desinfektionsmittel angewendet werden.
Nach Rekonstitution durchsichtige bis weiß-opake Suspension (in Abhängigkeit von der verwendeten Wassermenge).
Nebenwirkungen
Hühner:
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Respiratorische Symptome1 |
1Im Allgemeinen geringgradig und vorübergehend.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|