Ursoferran
ATC-Code
Tierarten
Rind (Kalb), Schwein (Ferkel)
Indikationen
Prophylaxe von Eisenmangelerkrankungen bei neugeborenen Ferkeln und bei neugeborenen Kälbern
Wartezeit
Schwein (Ferkel): Essbare Gewebe: Null Tage Rind (Kalb): Essbare Gewebe: Null Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Ferkel:
Zum Eingeben innerhalb der ersten 12 Lebensstunden.
150 mg Fe3+ / Tier entsprechend
1 ml des Tierarzneimittels pro Tier einmalig.
Nach 8 bis 12 Tagen sollte eine weitere Eisensubstitution durch ein Injektionspräparat erfolgen.
Kälber:
Zum Eingeben mit dem ersten Kolostrum. 1050 mg Fe3+ / Tier entsprechend
7 ml des Tierarzneimittels pro Tier einmalig.
Nebenwirkungen
Rind (Kalb), Schwein (Ferkel):
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) | Anaphylaktische Reaktion1 |
1Kann bei Vitamin E- bzw. Selenmangel neugeborener Ferkel Todesfälle hervorrufen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail
(uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis

STATUS | Im Handel verfügbar |
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