Vetmulin
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schwein
Diagnosen
Zur Behandlung und Metaphylaxe der Schweinedysenterie, verursacht durch Brachyspira hyodysenteriae.
Zur Behandlung der enzootischen Pneumonie, verursacht durch Tiamulin-empfindliche Mycoplasma hyopneumoniae und der Mykoplasmen-bedingten Arthritis, verursacht durch Tiamulin-empfindliche Mycoplasma hyosynoviae.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 21 Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Zur Behandlung von klinischer Schweinedysenterie:
8,1 mg Tiamulinbase pro kg Körpergewicht (entspricht 1 ml pro 20 kg Körpergewicht), verabreicht als einmalige Behandlung, gefolgt von einer Verabreichung von Tiamulin über Wasser oder Futter.
Zur Behandlung der enzootischen Pneumonie oder Mykoplasmen-bedingter Arthritis:
12,1 mg Tiamulinbase pro kg Körpergewicht (entspricht 1,5 ml pro 20 kg Körpergewicht) täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen.
Abhängig von der Schwere der Erkrankung kann es notwendig sein, die Behandlung durch orale Verabreichung von Tiamulin bis 2 Tage nach Verschwinden der Krankheitssymptome fortzusetzen.
Der Verschluss sollte nicht öfter als 5-mal durchstochen werden. Um ein übermäßiges Durchstechen des Verschlusses zu vermeiden, sollte eine geeignete Entnahmekanüle benutzt werden.
Nebenwirkungen
Schwein:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Überempfindlichkeitsreaktion¹ (Dermatitis², Erythem³, Pruritus⁴). |
¹ In der Regel mild und vorübergehend, in sehr seltenen Fällen jedoch schwerwiegend. Eine symptomatische Behandlung, wie Elektrolyttherapie und eine entzündungshemmende Therapie, kann hilfreich sein.
² Akut.
³ Kutan.
⁴ Stark.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
BE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch im der Packungsbeilage.