Virbagen Tollwutimpfstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund und Katze.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Hunden und Katzen ab einem Alter von 12 Wochen um:
• Mortalität und klinischen Symptomen von Tollwut vorzubeugen.
Beginn der Immunität:
3 Wochen nach der Grundimmunisierung.
Dauer der Immunität:
Ein Jahr nach der Grundimmunisierung, nachgewiesen durch einen Infektionsversuch.
Hund: nach der Boosterung wurde eine Immunitätsdauer von 3 Jahren gezeigt.
Katze: nach der Boosterung zeigte sich, dass Tollwutantikörper über 3 Jahre vorhanden sind.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Injektion.
Eine Dosis (1 ml) Virbagen Tollwutimpfstoff ist subkutan und nach folgendem Schema zu verabreichen:
Grundimmunisierung:
Hunde- und Katzenwelpen erhalten eine Impfung ab einem Alter von 12 Wochen.
Boosterimpfung:
Ein Jahr nach der Grundimmunisierung.
Wiederholungsimpfungen:
Hunde: In dreijährigem Abstand.
Katzen: In zwei- bis dreijährigem Abstand.
Obwohl die Hunde und Katzen in Infektionsversuchen geschützt waren, kann der Antikörpertiter im
Verlauf der dreijährigen Immunitätsdauer unter den von den Testanforderungen zur Einreise in einige
Nicht-EU-Länder geforderten Tollwutantikörpertiter von 0,5 I.E./ml absinken. Bei Reisen in Risikogebiete oder außerhalb der EU empfehlen Tierärzte zusätzliche Tollwutimpfungen, um sicherzugehen, dass geimpfte Hunde und Katzen einen Antikörpertiter von ≥ 0,5 I.E./ml haben. Dieser Titer wird allgemein als ausreichender Schutz angesehen.
Nebenwirkungen
Hund:
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle1,2 |
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Apathie1 Erbrechen Überempfindlichkeitsreaktion, Anaphylaxie3 |
1 Vorübergehend.
2 Möglicherweise schmerzhaft, tritt innerhalb einiger Stunden nach der Impfung auf. Klingt innerhalb einiger Tage ohne Behandlung ab.
3 Im Falle einer solchen Reaktion muss eine geeignete symptomatische Therapie erfolgen.
Katze:
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle1 |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Verhärtung an der Injektionsstelle2 |
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Hyperthermie, Apathie3 Überempfindlichkeitsreaktion, Anaphylaxie4 Erbrechen |
1 Vorübergehend und möglicherweise schmerzhaft, tritt innerhalb einiger Stunden nach der Impfung auf. Klingt innerhalb einiger Tage ohne Behandlung ab.
2 Klingt in der Regel innerhalb von 4 bis 6 Wochen ab.
3 Vorübergehend und leicht.
4 Im Falle einer solchen Reaktion muss eine geeignete symptomatische Therapie erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.