Baytril vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind (Kalb), Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze.
Diagnosen
Kalb
Behandlung von Infektionen des Respirationstrakts, die durch Stämme von Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Mycoplasma spp. verursacht werden.
Behandlung von Infektionen des Verdauungstrakts, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht werden.
Behandlung von Septikämie, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht wird.
Behandlung von akuter Mycoplasma-bedingter Arthritis, die durch Stämme von Mycoplasma bovis verursacht wird.
Schaf
Behandlung von Infektionen des Verdauungstrakts, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht werden.
Behandlung von Septikämie, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht wird. Behandlung von Mastitis, die durch Stämme von Staphylococcus aureus und Escherichia coli verursacht wird.
Ziege
Behandlung von Infektionen des Respirationstrakts, die durch Stämme von Mannheimia haemolytica und Pasteurella multocida verursacht werden.
Behandlung von Infektionen des Verdauungstrakts, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht werden.
Behandlung von Septikämie, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht wird. Behandlung von Mastitis, die durch Stämme von Staphylococcus aureus und Escherichia coli verursacht wird.
Schwein
Behandlung von Infektionen des Respirationstrakts, die durch Stämme von Actinobacillus pleuropneumoniae, Pasteurella multocida und Mycoplasma spp. verursacht werden.
Behandlung von Infektionen des Verdauungtrakts, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht werden.
Behandlung von Septikämie, die durch Stämme von Escherichia coli verursacht wird.
Hund
Behandlung von Infektionen des Verdauungs-, Respirations- und Urogenitaltrakts (einschließlich
Prostatitis, begleitende Antibiotikabehandlung bei Pyometra), Haut- und Wundinfektionen, Otitis (externa / media), die durch Stämme von Staphylococcus spp., Escherichia coli, Bordetella spp., Klebsiella spp., Pasteurella spp., Proteus spp. und Pseudomonas spp. verursacht werden.
Katze
Behandlung von Infektionen des Verdauungs-, Respirations- und Urogenitaltrakts (als begleitende Antibiotikabehandlung bei Pyometra), Haut- und Wundinfektionen, die durch Stämme von z. B. Staphylococcus spp., Escherichia coli, Bordetella spp., Klebsiella spp., Pasteurella spp., Proteus spp.
und Pseudomonas spp. verursacht werden.
Wartezeit
Kälber:
Essbare Gewebe:
s.c.: 12 Tage.
i.v.: 5 Tage.
Milch:
Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Schafe:
Essbare Gewebe: 4 Tage. Milch: 3 Tage.
Ziegen:
Essbare Gewebe: 6 Tage. Milch: 4 Tage.
Schweine:
Essbare Gewebe: 13 Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Intravenöse (i.v.), subkutane (s.c.) oder intramuskuläre (i.m.) Anwendung.
Bei Wiederholung der Injektion ist eine andere Injektionsstelle zu wählen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Kalb
5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 1 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich an 3 bis 5 Tagen.
Akute Mycoplasma-bedingte Arthritis verursacht durch Enrofloxacin-empfindliche Stämme von Mycoplasma bovis: 5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 1 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich an 5 Tagen.
Die Verabreichung des Tierarzneimittels erfolgt durch langsame intravenöse oder subkutane Injektion. An einer Injektionsstelle sollen nicht mehr als 10 ml subkutan verabreicht werden.
Schaf und Ziege
5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 1 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich mittels subkutaner Injektion an 3 Tagen.
An einer Injektionsstelle sollen nicht mehr als 6 ml subkutan verabreicht werden.
Schwein
2,5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 0,5 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich mittels intramuskulärer Injektion an 3 Tagen.
Infektion des Verdauungstrakts oder Septikämie verursacht durch Escherichia coli: 5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 1 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich mittels intramuskulärer Injektion an 3 Tagen.
Bei Schweinen sollte die Injektion im Nackenbereich am Ohransatz erfolgen.
An einer Injektionsstelle sollen nicht mehr als 3 ml intramuskulär verabreicht werden.
Hund und Katze
5 mg Enrofloxacin/kg Körpergewicht, entsprechend 1 ml/10 kg Körpergewicht, 1 x täglich mittels subkutaner Injektion an bis zu 5 Tagen.
Zu Behandlungsbeginn kann die Injektionslösung verabreicht werden, wobei die Fortführung der Therapie mit Enrofloxacin Tabletten erfolgt. Die Behandlungsdauer entspricht der für die Tabletten zugelassenen Behandlungsdauer bei der jeweiligen Indikation.
Nebenwirkungen
Rind (Kalb), Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Entzündung an der Injektionsstelle1 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Reaktion an der Injektionsstelle3 (z.B. Ödem2) Erregung Störung des Verdauungstrakts (z. B. Diarrhoe)4 Anaphylaxie Ataxie, Krampfanfall, Tremor |
1 Bei Schweinen, nach intramuskulärer Verabreichung. Kann bis zu 28 Tage nach der Injektion anhalten.
2 Bei Hunden, mäßig und vorübergehend.
3 Bei Kälbern, kann vorübergehend bis zu 14 Tage nach der Injektion beobachtet werden.
4 Mild und vorübergehend.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
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Literaturhinweis
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