Citrolan CTC
ATC-Code
Tierarten
Kalb (noch nicht wiederkäuend)
Diagnosen
Infektionskrankheiten (ausgenommen systemische Salmonellen- und E. coli-Infektionen) des Atmungs- Verdauungs-, Harn- und Geschlechtsapparates, die von chlortetracyclin-empfindlichen Erregern hervorgerufen werden.
Wartezeit
Kälber: Essbare Gewebe: 14 Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben über die Milch / den Milchaustauscher.
Es wird empfohlen, ein entsprechend kalibriertes Messgerät zu verwenden Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Die Aufnahme von mit dem Tierarzneimittel versetzten Milchaustauscher/Milch richtet sich nach dem klinischen Zustand der Tiere. Um die korrekte Dosierung zu erhalten, muss die Konzentration von Chlortetrazyklinhydrochlorid gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.
Kalb:
Nach einer Initialdosis von 20 mg Chlortetracyclinhydrochlorid/kg KGW wird eine Erhaltungsdosis von 10 mg Chlortetracyclinhydrochlorid / kg KGW entsprechend 10 mg des Tierarzneimittels / kg KGW 2 mal täglich im Abstand von 12 Stunden verabreicht.
Das Pulver ist vor jeder Applikation so in die Tränke (bei Milchaustauschern in den tränkefertigen abgekühlten Milchaustauscher) einzumischen, dass eine vollständige Durchmischung erreicht wird. Diese Mischung ist sofort und vor der eigentlichen Fütterung zu verabreichen. Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehene Dosis jeweils restlos aufgenommen wird.
Die Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.
Nebenwirkungen
Kalb (noch nicht wiederkäuend):
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Störung des Verdauungstraktes (Diarrhoe, Erbrechen)1 |
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Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Allergische Reaktion2, Anaphylaktische Reaktion2 Störung der Skelettentwicklung3 Opportunistische Infektion4 Hepatopathie Nephropathie5 Photosensibilisierung6 |
1 Bei Verabreichung auf leeren Magen.
2 Bei entsprechender Prädisposition. Das Tierarzneimittel sofort absetzen und entsprechende Gegenmaßnahmen (parenterale Applikation von Glukokortikoiden und Antihistaminika) einleiten.
3 Aufgrund einer Einlagerung von Chlortetracyclin in Zahn- und Knochengewebe von wachsenden Tieren.
4 Bei langandauernder Behandlung, z. B. mit Sprosspilzen.
5 Bei gestörtem Flüssigkeitshaushalt.
6 Bei intensiver Lichteinwirkung in Verbindung mit geringer Hautpigmentierung.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage oder auf der Primärverpackung. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
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