Footvax
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schafe.
Indikationen
Aktive Immunisierung von Schafen gegen Moderhinke ab der 12. Lebenswoche, verursacht durch verschiedene Serotypen von Dichelobacter nodosus, die als prophylaktische Impfung zum Schutz gegen die Moderhinke führt, oder als therapeutische Impfung bei bereits erkrankten Tieren die Dauer der Abheilung reduziert.
Beginn der Immunität: 4 Wochen nach der zweiten Impfung (Grundimmunisierung).
Dauer der Immunität: 1 Jahr, wenn die Moderhinke einmal im Jahr auftritt; bei schwerer und konstanter Krankheitsbelastung kann eine erneute Impfung in 4-5 monatlichen Intervallen erforderlich sein.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Verabreichung: Subkutane Anwendung.
Dosis: 1 ml, unabhängig von Rasse, Gewicht und Alter.
Dieser Impfstoff sollte durch subkutane Injektion unter eine Hautfalte am Nacken (an einer sauberen trockenen Hautstelle) mindestens 5-8 cm hinter dem Ohr verabreicht werden, um Muskel- und Nervengewebe im Nackenbereich zu vermeiden. Flasche vor Gebrauch sorgfältig schütteln.
Die Vakzine ist durch das Öladjuvans viskös. Die Anwendung wird bei kaltem Wetter erleichtert, wenn der Impfstoff vor Gebrauch vorsichtig in warmen Wasser (nicht heiß) für 3-4 Minuten erwärmt wird.
Zur Herdensanierung sollten alle Tiere einer Herde, einschließlich der Böcke und abgesetzten Lämmer, in das Impfprogramm einbezogen werden.
Die therapeutische Impfung bei bereits erkrankten Tieren sollte in Verbindung mit weiteren Maßnahmen (Fußbäder, Spraybehandlung) erfolgen.
Grundimmunisierung: Zwei Impfungen im Abstand von 4-6 Wochen.
Wiederholungsimpfung: nach 6 Monaten; in besonders gefährdeten Gebieten nach 4-5 Monaten.
In Gebieten, in denen die Moderhinke nur einmal im Jahr auftritt, ist eine jährliche Nachimpfung ausreichend. Es sollte jeweils ca. 6 Wochen vor dem Zeitpunkt nachgeimpft werden, zu dem die betreffende Herde erfahrungsgemäß besonders dem Risiko einer Erkrankung durch Moderhinke ausgesetzt ist.
Nebenwirkungen
Schaf:
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): | Schwellung an der Injektionsstelle1 , Knoten an der Injektionsstelle1 . |
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): | Lahmheit2 . Erhöhte Körpertemperatur, Apathie, Fressunlust. |
Sehr selten (< 1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Überempfindlichkeitsreaktionen3 |
1Diese können etwa 24 Stunden nach der Injektion bis 8 Tage nach der Injektion auftreten und reichen von einer leichten Schwellung bis zu einem gut definierten Knoten mit einem Durchmesser von max. 5 cm. Diese Schwellungen bleiben im Allgemeinen inaktiv und klingen in der Regel ohne Behandlung innerhalb von 5-6 Wochen vollständig ab.
2Generalisiert und vorübergehend, tritt innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung auf und hält normalerweise nicht länger als 48 Stunden an. Es kann davon ausgegangen werden, dass eine vorübergehende lokale immunologische Reaktion in den Gliedmaßen stattfindet. Eine Behandlung ist selten erforderlich.
3 In solchen Fällen sollte unverzüglich eine angemessene Dosis Adrenalin und/oder Antihistaminika verabreicht werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch im Abschnitt „Kontaktangaben“ in der Packungsbeilage.

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