Vetmedin vet. (10 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund
Diagnosen
Zur Behandlung der kongestiven Herzinsuffizienz beim Hund, hervorgerufen durch eine dilatative Kardiomyopathie oder durch Klappeninsuffizienz (Mitralklappen- und/oder Tricuspidalklappen-Regurgitation) mit den typischen Symptomen, wie z.B. Husten, Dyspnoe, Leistungsminderung oder Aszites.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Die empfohlene Dosis nicht überschreiten.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Die Dosierung beträgt 0,5 mg Pimobendan/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Gaben täglich. Das entspricht 1 Kapsel des Tierarzneimittels morgens und eine Kapsel des Tierarzneimittels abends nach ca. 12 Stunden bei 10 kg Körpergewicht.
Ein Dosierungsbereich von 0,2 mg bis 0,6 mg Pimobendan/kg Körpergewicht auf zwei Gaben täglich verteilt, sollte eingehalten werden.
Die Gabe des Tierarzneimittels soll ungefähr eine Stunde vor der Fütterung erfolgen. Das
Tierarzneimittel kann auch in Kombination mit einem Diuretikum, z.B. Furosemid, eingesetzt werden.
Im Falle einer dekompensierten Herzinsuffizienz ist eine lebenslange Dauertherapie mit dem Tierarzneimittel empfehlenswert. Die Erhaltungsdosis sollte hierbei individuell nach der Schwere der Erkrankung eingestellt werden.
Nebenwirkungen
Hund:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelten Tieren |
erhöhte Herzfrequenz1 Erbrechen1,2 Durchfall3 Anorexie3 Lethargie3 Mitralklappen-Regurgitation4 |
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte): |
Petechien auf Schleimhäuten5 Blutung (subkutan)5 |
1 dosisabhängig, kann durch Dosisreduktion vermieden werden
2 leicht
3 vorübergehend
4 Nach Langzeitbehandlung wurde bei Hunden mit Mitralklappeninsuffizienz eine Zunahme beobachtet.
5 Auswirkungen auf die primäre Hämostase. Ein Zusammenhang mit Pimobendan wurde nicht eindeutig nachgewiesen. Diese Anzeichen bilden sich nach dem Absetzen wieder zurück.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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