Baycox

1 x 1 l
Lösung zum Eingeben über das Trinkwasser
AQ

Tierarten

Huhn (zur Fleischproduktion, Junghenne, Elterntiere) und Pute.

Diagnosen

Zur Behandlung von Kokzidiosen bei Huhn und Pute, verursacht durch Infektionen mit den folgenden Eimeria-Arten:

Huhn: E. acervulina, E. brunetti, E. maxima, E. mitis, E. necatrix und E. tenella.

Pute: E. adenoides und E. meleagrimitis.

Wartezeit

Huhn:

Essbare Gewebe: 16 Tage.

Pute:

Essbare Gewebe: 16 Tage.

Eier: Zu keinem Zeitpunkt bei Tieren anwenden, deren Eier für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Nicht innerhalb von 6 Wochen vor Legebeginn anwenden.

Dosierung und Art der Anwendung

Zum Eingeben über das Trinkwasser.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht der zu behandelnden Tiere und die tägliche Trinkwasseraufnahme so genau wie möglich ermittelt werden.

Die empfohlene Dosierung beträgt 7 mg Toltrazuril pro kg Körpergewicht (KGW) und Tag (entsprechend 0,28 ml des Tierarzneimittels pro kg KGW und Tag). Die Behandlung erfolgt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Das Tierarzneimittel sollte kontinuierlich über 24 Stunden pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden.

Wenn ein automatischer Dosierspender verwendet wird, sollte das Tierarzneimittel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für einen Zeitraum von 8 Stunden pro Tag verabreicht werden. Das mit dem Tierarzneimittel versetzte Trinkwasser sollte alle 24 Stunden frisch angesetzt werden.


Die Aufnahme von mit dem Tierarzneimittel versetzten Wasser richtet sich nach dem klinischen Zustand der Tiere, wie der Tierart, dem Alter, Gesundheitszustand und Nutzungszweck der Tiere sowie den Haltungsbedingungen (z. B. unterschiedliche Umgebungstemperatur, unterschiedliches Lichtregime). Um die korrekte Dosierung zu erhalten, muss die Konzentration von Toltrazuril gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.


Bei kontinuierlicher Behandlung über 24 Stunden berechnet sich die benötigte Menge des Tierarzneimittels, die dem Trinkwasser der zu behandelnden Tiere beizumischen ist, nach folgender Formel:

Benötigte Menge des Tierarzneimittels pro Liter (l) Trinkwasser:

0,28 ml des Tierarzneimittels pro kg KGW und Tag

x

durchschnittliches KGW (kg) der zu behandelnden Tiere

= x ml des Tierarzneimittels pro Liter Trinkwasser

durchschnittliche tägliche Trinkwasseraufnahme (Liter pro Tier)


Gesamtmenge des Tierarzneimittels pro Tag (24 h):

Das berechnete Volumen (x ml des Tierarzneimittels pro Liter) muss mit dem Gesamttrinkwasserverbrauch (l) pro Tag (24 h) multipliziert werden.


Bei einer Behandlung über einen Zeitraum von 8 Stunden pro Tag berechnet sich die benötigte Menge des Tierarzneimittels, die dem Trinkwasser der zu behandelnden Tiere beizumischen ist, nach folgender Formel:

Benötigte Menge des Tierarzneimittels pro Liter (l) Trinkwasser:

0,28 ml des Tierarzneimittels pro kg KGW und Tag

x

durchschnittliches KGW (kg) der zu behandelnden Tiere

 

= y ml des Tierarzneimittels pro Liter Trinkwasser

durchschnittliche Trinkwasseraufnahme pro 8 Stunden (Liter pro Tier)


Gesamtmenge des Tierarzneimittels bei einer Behandlungsdauer von 8 Stunden:
Das berechnete Volumen (y ml des Tierarzneimittels pro Liter) muss mit dem Gesamttrinkwasserverbrauch (l) pro 8 Stunden multipliziert werden.

Die entsprechende Menge des Tierarzneimittels ist dem Trinkwasser täglich unter Rühren hinzuzufügen.


Bei Dosierungen von 1 bis 4 ml Tierarzneimittel pro Liter Trinkwasser ist die Löslichkeit über den Behandlungszeitraum gewährleistet.


Um eine gleichmäßige Trinkwasseraufnahme für alle Tiere zu gewährleisten, muss ausreichend Platz an der Tränke vorhanden sein. Freilandtiere müssen während der Behandlung im Stall gehalten werden.


Nach Beendigung der Behandlung muss das Tränkesystem in geeigneter Weise gereinigt werden, um eine Aufnahme subtherapeutischer Restmengen des eingesetzten Wirkstoffes zu vermeiden, da dies insbesondere die Entwicklung von Resistenzen fördern kann.


Eine Vorverdünnung oder die Verwendung einer Dosierpumpe (Proportionierer) werden nicht empfohlen. Verwenden Sie vorzugsweise einen Vorratstank.

Nebenwirkungen

Huhn (zur Fleischproduktion, Junghenne, Elterntiere) und Pute: Keine bekannt.

DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.

Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.

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