Dinalgen
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind, Schwein und Pferd
Diagnosen
Rinder:
- Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei postpartalen Erkrankungen des Bewegungsapparates und Lahmheit
- Senkung von Fieber bei Atemwegserkrankungen des Rindes
- Linderung von Entzündungen, Fieber und Schmerzen bei akuter klinischer Mastitis
- Falls erforderlich in Kombination mit einer antibiotischen Therapie anwenden.
Schweine:
- Senkung von Fieber bei Atemwegserkrankungen und Mastitis-Metritis-Agalaktie-Syndrom bei Sauen, gegebenenfalls in Kombination mit einer antibiotischen Therapie.
Pferde:
- Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates (Lahmheiten, Hufrehe, Osteoarthritis, Synovitis, Tendinitis usw.).
- Linderung postoperativer Schmerzen und Entzündungen.
- Linderung von viszeralen Schmerzen bei Koliken.
Wartezeit
Rinder:
Essbare Gewebe: 2 Tage
Milch: 0 Stunden
Pferde:
Essbare Gewebe: 1 Tag
Nicht bei laktierenden Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Schweine:
Essbare Gewebe: 3 Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intramuskulären oder intravenösen Anwendung.
Rind:
3 mg Ketoprofen/kg Körpergewicht/Tag, entsprechend 1 ml des Tierarzneimittels/50 kg Körpergewicht/Tag, intravenös oder intramuskulär, vorzugsweise in den Nackenbereich verabreichen. Die Behandlungsdauer beträgt 1-3 Tage und richtet sich nach der Schwere und Dauer der Symptome.
Schwein:
3 mg Ketoprofen/kg Körpergewicht/Tag, entsprechend 1 ml des Tierarznei-mittels/50 kg Körpergewicht/Tag, intravenös oder intramuskulär, als einmalige Gabe verabreichen.
Je nach Ansprechen auf die Behandlung und einer Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt kann die Behandlung im Abstand von 24 Stunden über maximal 3 Tage wiederholt werden.
Pferd:
2,2 mg Ketoprofen/kg Körpergewicht/Tag, entsprechend 0,75 ml des Tierarzneimittels/50 kg Körpergewicht/Tag intravenös verabreichen. Die Behandlungsdauer beträgt 1 - 5 Tage und richtet sich nach der Schwere und Dauer der Symptome.
Üblicherweise ist bei einer Kolik eine einmalige Injektion ausreichend. Eine zweite Anwendung von Ketoprofen bedarf einer erneuten klinischen Untersuchung.
Nebenwirkungen
Rind:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Nekrose an der Injektionsstelle1 Störung des Verdauungstraktes2 Nierenfunktionsstörung |
1 Nach intramuskulärer Injektion. Läsionen sind subklinisch, leicht, vorübergehend und bilden sich in den Tagen nach Abschluss der Behandlung allmählich wieder zurück. Durch Injektion in den Nackenbereich lassen sich Ausmaß und Schwere dieser Läsionen minimieren.
2Erosive und ulzerierende Läsionen nach wiederholter Anwendung, Magenunverträglichkeit.
Schwein:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Nekrose an der Injektionsstelle1 Störung des Verdauungstraktes2 Nierenfunktionsstörung |
1 Nach intramuskulärer Injektion. Läsionen sind subklinisch, leicht, vorübergehend und bilden sich in den Tagen nach Abschluss der Behandlung allmählich wieder zurück. Durch Injektion in den Nackenbereich lassen sich Ausmaß und Schwere dieser Läsionen minimieren.
2Erosive und ulzerierende Läsionen nach wiederholter Anwendung, Magenunverträglichkeit.
Pferd:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Nekrose an der Injektionsstelle1 Reaktion an der Injektionsstelle2 Störung des Verdauungstraktes3 Nierenfunktionsstörung |
1 Nach intramuskulärer Injektion. Läsionen sind subklinisch, leicht, vorübergehend und bilden sich in den Tagen nach Abschluss der Behandlung allmählich wieder zurück. Durch Injektion in den Nackenbereich lassen sich Ausmaß und Schwere dieser Läsionen minimieren.
2Lokale Reaktion, nach einmaliger extravaskulärer Verabreichung des Tierarzneimittels in der empfohlenen Dosierung. Klingen nach 5 Tagen wieder ab.
3Erosive und ulzerierende Läsionen nach wiederholter Anwendung, Magenunverträglichkeit.
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist die Behandlung sofort abzubrechen und ein Tierarzt zu Rate zu ziehen.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
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