Effitix (4 - 10 kg)
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Für Hunde zur Anwendung bei Floh- und/oder Zeckenbefall, wenn auch eine repellierende (antifeeding) Wirkung gegen Sandmücken und/oder Stechmücken notwendig ist.
Flöhe:
Behandlung und Vorbeugung eines Flohbefalls (Ctenocephalides felis). Die am Hund befindlichen Flöhe werden innerhalb von 24 Stunden nach der Behandlung abgetötet. Eine einmalige Behandlung bietet 4 Wochen lang Schutz vor einem erneuten Befall mit adulten Flöhen. Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD) verwendet werden, wenn diese vorher durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde.
Zecken:
Behandlung eines Befalls mit Zecken der Spezies Ixodes ricinus.
Eine einmalige Behandlung bietet eine vierwöchige akarizide Wirksamkeit gegen Zeckenbefall (Ixodes ricinus, Dermacentor reticulatus und Rhipicephalus sanguineus).
Falls Zecken der Spezies Dermacentor reticulatus oder Rhipicephalus sanguineus zum Zeitpunkt der Behandlung bereits am Hund vorhanden sind, werden möglicherweise nicht alle Zecken innerhalb von 48 Stunden abgetötet.
Sandmücken und Stechmücken:
Eine Behandlung bietet eine repellierende (anti-feeding) Wirkung von 4 Wochen gegen Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) und Stechmücken (Culex pipiens, Aedes aegypti).
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur äußeren Anwendung. Zum Auftropfen.
Dosierung
Die empfohlene Mindestdosierung beträgt 6,7 mg Fipronil/kg Körpergewicht und 60 mg Permethrin/kg Körpergewicht.
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Gewicht des Hundes |
Fipronil (mg) |
Permethrin (mg) |
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1,5-4 kg |
26,8 |
240 |
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> 4-10 kg |
67 |
600 |
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> 10-20 kg |
134 |
1200 |
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> 20-40 kg |
268 |
2400 |
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> 40-60 kg |
402 |
3600 |
Für Hunde > 60 kg die geeignete Pipettenkombination verwenden.
Art der Anwendung:
Eine Pipette aus der Blisterpackung nehmen. Halten Sie die Pipette senkrecht. Klopfen Sie an dem engen Teil der Pipette, damit sich der gesamte Inhalt im Hauptteil der Pipette sammelt. Knicken Sie die Verschlusskappe der Pipette entlang der markierten Linie ab.
Scheiteln Sie das Fell, so dass die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Pipettenspitze direkt auf die Haut und drücken Sie die Pipette mehrmals sanft, um den Inhalt (abhängig vom Körpergewicht) an zwei bis vier Punkten entlang der Rückenlinie des Tieres von der Schulter bis zur Schwanzwurzel zu entleeren. Als Richtwert kann gelten, dass das Tierarzneimittel bei Hunden unter 20 kg an zwei Stellen, bei Hunden über 20 kg an 2-4 Stellen aufgetragen werden soll.

Tropf-Stopp-System. 
Behandlungsplan
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf einem bestätigten Befall oder Risiko eines Befalls mit Flöhen und/oder Zecken beruhen, wenn auch eine repellierende (anti-feeding) Wirkung gegen Sandmücken und/oder Stechmücken notwendig ist.
Abhängig von der Ektoparasitenbelastung kann der verantwortliche Tierarzt eine Wiederholung der Behandlung empfehlen. Das Intervall zwischen zwei Behandlungen sollte mindestens 4 Wochen betragen.
Nebenwirkungen
Hund
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Pruritus an der Applikationsstelle1, Erythem an der Applikationsstelle1 Alopezie an der Applikationsstelle1 Generalisierter Juckreiz |
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Hyperaktivität, Unruhe Muskeltremor, Krämpfe, Ataxie Lethargie Erbrechen, vermehrter Speichelfluss1,2 |
1vorübergehend
2bei Ablecken
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT/BE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.