Veylactin 50 µg/ml
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund und Katze.
Diagnosen
Bei folgenden Indikationen ist das Tierarzneimittel angezeigt:
Zur Behandlung von Scheinträchtigkeit bei Hündinnen.
Zur Unterdrückung der Laktation bei Hündinnen und Kätzinnen.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Das Tierarzneimittel kann entweder direkt in den Fang gegeben oder mit dem Futter vermischt werden.
Die Dosierung beträgt 0,1 ml/kg Körpergewicht (entsprechend 5 Mikrogramm Cabergolin/kg Körpergewicht) einmal täglich an 4 – 6 aufeinander folgenden Tagen, in Abhängigkeit vom Schweregrad des klinischen Erscheinungsbildes.
Sollten die Symptome nach einem einzigen Behandlungszyklus nicht abgeklungen sein oder nach dem Ende der Behandlung wiederkehren, kann der Behandlungszyklus wiederholt werden.
Vor der Verabreichung muss das Gewicht des behandelten Tieres genau ermittelt werden.
Wie wird die empfohlene Menge aus der Ampulle entnommen?
Es wird empfohlen, zur Entnahme des Tierarzneimittels aus der Durchstechflasche den in der Verpackung enthaltenen Adapter und die Spritze zu verwenden. Dazu sind die folgenden Schritte erforderlich:
Vorbereitung der Ampulle bei erstmaliger Verwendung:
Stellen Sie die Ampulle auf einer ebenen Fläche ab. Setzen Sie den Adapter senkrecht von oben auf die Ampulle, so dass der Dorn des Adapters den Stopfen mittig durchsticht. Drücken Sie den Adapter fest nach unten auf die Ampulle.
Der Adapter verbleibt nun dauerhaft auf der Ampulle. Er schließt die Flasche dicht ab und hält das Produkt gebrauchsfertig, bis die Ampulle entleert ist.
Entnahme der empfohlenen Menge:
a. Befestigen Sie die Spritze am Adapter, indem Sie die Spritze fest in den Ampullenadapter drücken. Dadurch wird vermieden, dass Arzneimittel bei der Entnahme der Dosis aus der Ampulle austritt.
b. Halten Sie die Ampulle auf den Kopf gestellt, während Sie die Lösung aus der Ampulle in die Spritze ziehen.
c. Nehmen Sie die Spritze in aufrechter Position wieder vom Adapter. Belassen Sie den Adapter auf der Ampulle.
d. Das Tierarzneimittel ist nun bereit für die Anwendung.
Es wird empfohlen, die Spritze nach jeder Anwendung auszuspülen und zu trocknen. Bei der nächsten Entnahme beginnen Sie mit Schritt a.

a. b. c. d.
Nebenwirkungen
Mögliche Nebenwirkungen sind:
Schläfrigkeit
Appetitlosigkeit
Erbrechen
Diese Nebenwirkungen sind in der Regel von moderater und vorübergehender Natur.
Zum Erbrechen kommt es in der Regel nur nach der ersten Verabreichung. In diesem Fall sollte das Tierarzneimittel nicht abgesetzt werden, da sich das Erbrechen bei den folgenden Verabreichungen nicht wiederholt.
In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten wie z.B. Ödeme, Urtikaria, Dermatitis und Pruritus.
In sehr seltenen Fällen kann eine vorübergehende Hypotonie auftreten.
In sehr seltenen Fällen können neurologische Symptome auftreten wie z.B. Schläfrigkeit, Muskelzittern, Ataxie, Hyperaktivität und Krämpfe.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
Das Auftreten von Nebenwirkungen nach Anwendung von Veyactin 50 Mikrogramm/ml sollte dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Mauerstr. 39-42, 10117 Berlin, oder dem pharmazeutischen Unternehmer mitgeteilt werden.
Meldebögen können kostenlos unter o.g. Adresse oder per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung (Online-Formular auf der Internetseite http://www.vet-uaw.de).
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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