Uniferon
ATC-Code
Tierarten
Schwein (Ferkel)
Diagnosen
Behandlung und Vorbeugung einer Eisenmangelanämie bei Ferkeln.
Wartezeit
Essbare Gewebe: Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre oder subkutane Anwendung.
200 mg Eisen in Form von Eisendextran pro Ferkel entsprechend 1 ml pro Ferkel.
Prävention: eine einmalige Injektion im Alter von 1 – 4 Tagen. Behandlung: eine einmalige Injektion.
Aufgrund einer begrenzten Zahl von Studien zur Bioverfügbarkeit von Eisendextran nach subkutaner Anwendung wird die intramuskuläre Anwendung empfohlen.
Nebenwirkungen
Schwein (Ferkel):
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Tod1,2 Überempfindlichkeitsreaktion Hautverfärbung an der Injektionsstelle3 Calcinosis cutis 3,4 |
1 Wurde mit genetischen Faktoren oder einem Mangel an Vitamin E und/oder Selen in Verbindung gebracht.
2 Es wurden gelegentlich Todesfälle bei Ferkeln berichtet, die auf eine erhöhte Infektionsanfälligkeit infolge einer vorübergehenden Blockade des retikuloendothelialen Systems zurückgeführt wurden.
3 Vorübergehend.
4 An der Injektionsstelle.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.