Inmeva vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schafe (Mutterschafe)
Diagnosen
Für die aktive Immunisierung von Mutterschafen zur Verringerung von klinischen Symptomen (Fehlgeburt, Totgeburt, Frühsterblichkeit und Hyperthermie) verursacht durch Chlamydia abortus sowie von Fehlgeburten verursacht durch Salmonella Abortusovis und zur Verringerung der Ausscheidung beider Erreger durch infizierte Mutterschafe.
Bei Verabreichung gemäß Abschnitt 3.9 besteht über die gesamte Trächtigkeitsdauer eine ausreichende Immunität.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Anwendung bei Mutterschafen ab dem Alter von 5 Monaten.
Dosis: 2 ml durch subkutane Injektion hinter der Schulter im Bereich der seitlichen Brustwand verabreichen.
Grundimmunisierung:
2 Impfdosen in einem Abstand von 3 Wochen. Die erste Dosis sollte mindestens 5 Wochen vor einer künstlichen Besamung oder Paarung verabreicht werden; die zweite Dosis sollte 3 Wochen nach der ersten Dosis verabreicht werden.
Wiederholungsimpfung: Eine einzelne Impfdosis (2 ml) sollte 2 Wochen vor jeder künstlichen Besamung oder Paarung, jedoch nicht später als 1 Jahr nach der Grundimmunisierung verabreicht werden.
Vor der Anwendung und gelegentlich während der Verabreichung gründlich schütteln.
Der Impfstoff soll vor der Verabreichung auf Raumtemperatur (15 - 25 ºC) gebracht werden. Unter aseptischen Bedingungen verabreichen. Es sollten nur sterile Spritzen und Nadeln verwendet werden.
Nebenwirkungen
Schafe (Mutterschafe)
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Reaktion an der Injektionsstelle1 , erhöhte Temperatur2 |
1 Tastbar, etwa eine Woche nach der Impfung, klingt ohne Behandlung ab. In den meisten Fällen von leichter bis mittlerer Intensität und Abklingen innerhalb von zwei Wochen. In einigen Einzelfällen Durchmesser > 6 cm, der sich innerhalb von zwei Tagen ohne Behandlung verringert.
2 Bis zu 1,0 °C einen Tag nach der Impfung, die innerhalb von 24 Stunden spontan abklingt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch in der Packungsbeilage.
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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