Vetmedin Chew (5 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hunde.
Diagnosen
Zur Behandlung der kongestiven Herzinsuffizienz beim Hund, hervorgerufen durch eine dilatative Kardiomyopathie oder durch Klappeninsuffizienz (Mitralklappen- und/oder TrikuspidalklappenRegurgitation).
Zur Behandlung der dilatativen Kardiomyopathie im präklinischen Stadium (asymptomatisch mit Zunahme des linksventrikulären endsystolischen und enddiastolischen Durchmessers) bei Dobermann Pinschern nach echokardiographischer Abklärung der Herzerkrankung.
Zur Behandlung von Hunden mit Mitralklappenendokardiose (MMVD) in der präklinischen Phase (asymptomatisch mit einem systolischen Herzgeräusch und nachweislich vergrößertem Herzen), um das Auftreten klinischer Symptome der Herzinsuffizienz zu verzögern.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Die empfohlene Dosis soll nicht überschritten werden.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht vor der Behandlung so genau wie möglich ermittelt werden.
Die Dosis sollte in einem Dosierungsbereich von 0,2 mg bis 0,6 mg Pimobendan/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Dosen täglich, verabreicht werden.
Die empfohlene Tagesdosis beträgt 0,5 mg Pimobendan/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Dosen täglich (jeweils 0,25 mg/kg Körpergewicht) im Abstand von ungefähr 12 Stunden.
Jede Dosis sollte etwa 1 Stunde vor dem Füttern eingegeben werden.
Dies entspricht:
Bei einem Körpergewicht von 5 kg, einer 1,25 mg Kautablette morgens und einer 1,25 mg Kautablette abends.
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Körpergewicht |
1,25 mg Kautablette |
2,5 mg Kautablette |
5 mg Kautablette |
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Morgens |
Abends |
Morgens |
Abends |
Morgens |
Abends |
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5 kg |
1 |
1 |
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10 kg |
1 |
1 |
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20 kg |
1 |
1 |
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Um eine dem Körpergewicht entsprechende Dosierungsgenauigkeit zu ermöglichen, kann die Kautablette an der vorgegebenen Bruchrille halbiert werden. Geteilte Tablette bei der nächsten Anwendung verwenden.
Das Tierarzneimittel kann auch in Kombination mit einem Diuretikum, z. B. Furosemid, eingesetzt werden.
Nebenwirkungen
Hunde:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
- Erbrechen1, Diarrhoe2 - Anorexie2, Lethargie2 - Erhöhte Herzfrequenz1,3, Zunahme der Mitralklappen- Regurgitation4 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
- Petechien auf Schleimhäuten5, Blutungen (subkutan)5 |
1 Diese Effekte sind dosisabhängig und können durch Dosisreduktion vermieden werden. 2 Vorübergehend
3 Durch einen leicht positiven chronotropen Effekt.
4 Nach Langzeitbehandlung mit Pimobendan bei Hunden mit Mitralklappeninsuffizienz beobachtet.
5 Ein Zusammenhang mit Pimobendan wurde nicht eindeutig nachgewiesen, die Anzeichen bilden sich nach Absetzen der Behandlung wieder zurück.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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