Virbagen canis Pi/L
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hunde.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 8 Wochen:
- zur Reduktion von klinischen respiratorischen Symptomen und der Virusausscheidung, verursacht durch das canine Parainfluenzavirus;
- zur Prävention der Mortalität und zur Reduktion von Infektion, klinischen Symptomen, Besiedlung der Nieren, Nierenläsionen und Ausscheidung mit dem Urin verursacht durch Leptospira Canicola;
- zur Reduktion von Infektion, klinischen Symptomen, Besiedlung der Nieren und Ausscheidung mit dem Urin verursacht durch Leptospira Icterohaemorrhagiae.
Beginn der Immunität:
- 4 Wochen gegen CPiV,
- 5 Wochen gegen Leptospira Canicola,
- 2 Wochen gegen Leptospira Icterohaemorrhagiae.
Dauer der Immunität:
Ein Jahr.
In den einjährigen Studien zur Dauer der Immunität gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen geimpften Hunden und Hunden der Kontrollgruppe bei der Virusausscheidung von CPiV, der Reduktion der Nierenbesiedlung durch Leptospira Canicola und Leptospira Icterohaemorrhagiae und bei den Nierenläsionen und der Ausscheidung mit dem Urin von Leptospira Canicola.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Anwendung.
Nach Rekonstitution des Lyophilisats mit dem Lösungsmittel behutsam schütteln und sofort eine Dosis (1 ml) subkutan nach folgendem Impfschema verabreichen:
Grundimmunisierung:
- erste Impfung ab einem Alter von 8 Wochen, - zweite Impfung 3 oder 4 Wochen später.
Jährliche Wiederholungsimpfung:
Eine Boosterimpfung mit einer Einzeldosis sollte 1 Jahr nach der zweiten Impfung und danach jährlich verabreicht werden.
Wenn eine aktive Immunisierung gegen Tollwut ebenfalls notwendig ist und der TollwutImpfstoff der Firma Virbac verfügbar ist, kann eine Dosis des Tierarzneimittels mit einer Dosis des Tollwut-Impfstoffes von Virbac gemischt werden, sodass eine Dosis von 2 ml direkt subkutan verabreicht werden kann. Für Informationen zum Impfschema der Tollwut-Impfung von Virbac lesen Sie die entsprechende Produktinformation des Tierarzneimittels.
Das Aussehen des rekonstituierten Tierarzneimittels ist leicht gelblich-beige.
Nebenwirkungen
Hunde:
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle1,2,3, Ödem an der Injektionsstelle2,3,4 Lethargie2 |
|
Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Schmerzen an der Injektionsstelle2,3, Pruritus an der Injektionsstelle2,3 Hyperthermie2, Anorexie2 Störungen des Verdauungstrakts2 (z. B. Durchfall, Erbrechen) |
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion5 (z. B. Anaphylaxie, allergische Hautreaktion, wie beispielsweise allergisches Ödem, Erythema urticaria, allergischer Pruritus) |
1 (≤ 4 cm)
2 Vorübergehend
3 Spontane Rückbildung bzw, Nachlassen innerhalb von 1-2 Wochen.
4 Leicht diffus.
5 Es sollte unverzüglich eine geeignete symptomatische Behandlung erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.