Cevac MD Rispens
ATC-Code
Tierarten
Hühner
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Legehennen-Eintagsküken, um die Mortalität, die klinischen Symptome und Läsionen zu reduzieren, die durch sehr virulente Stämme des Marek-Virus hervorgerufen werden.
Beginn der Immunität: 9 Tage nach Impfung.
Dauer der Immunität: Eine einmalige Impfung bietet ausreichenden Schutz während der gesamten Risikoperiode.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Subkutane Anwendung (vorzugsweise unter die Nackenhaut):
Eine Einzeldosis von 0,2 ml pro Küken wird im Alter von einem Tag verabreicht.
Der Impfstoff kann mit einer automatischen Spritze injiziert werden.
Übersichtstabelle für empfohlene Verdünnungsmöglichkeiten verschiedener Packungsgrößen:
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Cevac MD Rispens Anz. Ampullen x Dosen (D) |
Packungsgröße des Lösungsmittels (ml) |
Volumen einer Dosis (ml) |
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1 x 1 000 D |
200 |
0,20 |
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1 x 2 000 D |
400 |
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2 x 2 000 D |
800 |
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1 x 4 000 D |
800 |
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4 000 + 1 000 D |
1 000 |
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3 x 2 000 D |
1 200 |
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2 x 4 000 D |
1 600 |
Übersichtstabelle für empfohlene Verdünnungsmöglichkeiten verschiedener Packungsgrößen bei kombinierter Anwendung:
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Anz. Ampullen x Dosen (D) |
Packungsgröße des Lösungsmittels (ml) |
Volumen einer Dosis (ml) |
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Cevac MD Rispens |
Vectormune ND |
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1 x 1 000 D |
1 x 1 000 D |
200 |
0,20 |
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1 x 2 000 D |
1 x 2 000 D |
400 |
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2 x 2 000 D |
2 x 2 000 D |
800 |
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1 x 4 000 D |
1 x 4 000 D |
800 |
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4 000 + 1 000 D |
4 000 + 1 000 D |
1 000 |
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3 x 2 000 D |
3 x 2 000 D |
1 200 |
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2 x 4 000 D |
2 x 4 000 D |
1 600 |
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Die üblichen aseptischen Vorsichtsmaßnahmen sollten bei allen Arten der Anwendung beachtet werden. Der Anwender muss mit sämtlichen Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen für den Umgang mit Flüssigstickstoff vertraut sein, um Verletzungen zu vermeiden.
Zubereitung des Impfstoffes:
1. Zur Rekonstitution des Impfstoffes ist Cevac Solvent Poultry zu verwenden. Nach Bestimmung der Dosismenge der Ampullen und der entsprechenden Menge des Lösungsmittels die genaue Anzahl der benötigten Ampullen rasch aus dem Flüssigstickstoffbehälter entnehmen.
2. 2 ml Lösungsmittel in eine 5-ml-Spritze aufziehen. Eine Nadel mit einer Größe von mindestens 18 G verwenden.
Bei kombinierter Anwendung von Impfstoffen sollte für jeden Impfstoff eine andere Spritze verwendet werden.
3. Den Inhalt der Ampullen rasch durch vorsichtiges Schwenken in Wasser bei 27-39°C auftauen.
4. Sobald sie ganz aufgetaut sind, die Ampullen zum Öffnen auf Armeslänge vom Körper entfernt halten, um ein Verletzungsrisiko zu vermeiden, falls eine Ampulle zerbrechen sollte.
5. Den Inhalt der geöffneten Ampulle langsam in die sterile 5-ml-Spritze, die in Schritt 2 vorbereitet wurde, aufziehen.
6. Die aufgetaute Suspension in den Lösungsmittelbeutel überführen. Den rekonstituierten Impfstoff durch vorsichtiges Schwenken mischen.
7. Einen Teil dieser Impfstoffsuspension aus dem Lösungsmittelbeutel in die Spritze aufziehen und die Ampulle damit ausspülen. Den Impfstoff aus der Ampulle wieder vorsichtig zurück in den Lösungsmittelbeutel injizieren. Den Spülvorgang ein- oder zweimal wiederholen.
8. Den wie beschrieben rekonstituierten Impfstoff durch vorsichtiges Schwenken mischen. Der Impfstoff ist nun gebrauchsfertig.
Die Schritte 2-7 für die benötigte Anzahl an aufzutauenden Ampullen wiederholen.
Den rekonstituierten Impfstoff sofort verwenden und regelmäßig langsam schwenken, um eine homogene Zellsuspension aufrechtzuerhalten. Den gebrauchsfertigen Impfstoff innerhalb von maximal 2 Stunden verbrauchen.
Es sollte sichergestellt werden, dass der verdünnte Impfstoff während der Impfung regelmäßig vorsichtig gemischt wird, um zu gewährleisten, dass der Impfstoff homogen bleibt und der korrekte Virustiter während des Impfvorgangs verabreicht wird.
Versehentlich aufgetaute Ampullen verwerfen. Aufgetaute Ampullen unter keinen Umständen wieder einfrieren. Geöffnete Behältnisse mit verdünntem Impfstoff nicht wiederverwenden.
Nebenwirkungen
Hühner: Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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