Maycetam
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schwein
Diagnosen
Symptomatische Behandlung von Fieber bei Erkrankungen des Respirationstrakts in Kombination mit einer geeigneten antiinfektiven Therapie, sofern erforderlich.
Wartezeit
Essbare Gewebe: Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben über das Trinkwasser.
30 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht und Tag für die Dauer von 5 Tagen über das Trinkwasser verabreichen, entsprechend 0,75 ml Lösung zum Eingeben pro 10 kg Körpergewicht und Tag über 5 Tage.
Die Menge des pro Liter Wasser beizufügenden Tierarzneimittels in ml ist wie folgt zu berechnen:
| 0,075 ml Tierarzneimittel/kg Körpergewicht/Tag | × | durchschnittliches Körpergewicht der einzelnen Tiere (kg) | × |
Anzahl der zu behandelnden Tiere |
| ______________________________________________________________ | ||||
| Gesamtwasserverbrauch (Liter) dieser Tiere am Vortag | ||||
Die Aufnahme des medikierten Trinkwassers ist abhängig vom klinischen Allgemeinbefinden der Tiere. Für eine korrekte Dosierung ist die Konzentration im Trinkwasser entsprechend anzupassen.
Um eine Unterdosierung zu vermeiden und eine korrekte Dosierung sicherzustellen, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.
Empfehlung zur Lösung:
Die maximale Löslichkeit des Tierarzneimittels in (weichem/hartem) Wasser bei (5ºC/20ºC) beträgt 30 ml/l.
Zuerst die notwendige Menge Wasser zur Zubereitung der fertigen Lösung in den Behälter füllen.
Anschließend das Tierarzneimittel unter ständigem Rühren hinzufügen. Bei Stammlösungen und der
Verwendung eines Dosiergeräts achten Sie darauf, die maximale Löslichkeit, die unter den gegebenen
Umständen erreicht werden kann, nicht zu überschreiten. Die Einstellung der Fließgeschwindigkeit der Dosierungspumpe ist entsprechend der Konzentration der Stammlösung und der Wasseraufnahme der zu behandelnden Tiere anzupassen.
Die Lösung sollte alle 24 Stunden frisch zubereitet werden. Es sollte während der Behandlungsperiode keine andere Trinkwasserquelle zur Verfügung stehen.
Nebenwirkungen
In seltenen Fällen kann bei therapeutischen Dosen vorübergehend weicher Kot auftreten, der bis zu 8 Tage nach Beendigung der Behandlung anhalten kann. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkung auf das Allgemeinbefinden der Tiere und erfordert keine spezifische Behandlung.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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