Cytopoint (3 - 10 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hunde.
Diagnosen
Behandlung von bei allergischer Dermatitis auftretendem Juckreiz bei Hunden.
Behandlung der klinischen Manifestationen der atopischen Dermatitis bei Hunden.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Applikation.
Übermäßiges Schütteln oder Schaumbildung der Lösung sind zu vermeiden. Der gesamte Inhalt (1 ml) der Durchstechflasche ist zu applizieren.
Die Dosierung soll entsprechend dem untenstehenden Dosierungsschema erfolgen. Für Hunde, welche mehr als 40 kg wiegen, wird für eine Einzeldosis der Inhalt von mehr als einer Durchstechflasche benötigt. In solchen Fällen ist der Inhalt der erforderlichen Flaschen in dieselbe Spritze aufzuziehen und vor dem Verabreichen ist zum Mischen der Lösung die Spritze vorsichtig drei bis vier mal zu schwenken.
Dosierungsschema:
Die empfohlene Mindestdosis beträgt einmal monatlich 1 mg/kg Körpergewicht. Die Notwendigkeit einer wiederholten oder längerfristigen Behandlung bei Hunden mit allergischer Dermatitis sollte an den Bedarf des einzelnen Patienten angepasst werden. Dies schließt eine Bewertung durch den behandelnden Tierarzt bezüglich der Möglichkeit ein, das auslösende Allergen zu vermeiden / zu eliminieren (siehe auch Abschnitt 3.5). Die Dosierung erfolgt entsprechend dem untenstehenden Behandlungsplan:
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CYTOPOINT Dosierungsstärke (mg) und Anzahl der zu verabreichenden Flaschen |
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Körpergewicht (kg) des Hundes |
10 mg |
20 mg |
30 mg |
40 mg |
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3,0-10,0 |
1 |
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10,1-20,0 |
1 |
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20,1-30,0 |
1 |
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30,1-40,0 |
1 |
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40,1-50,0 |
1 |
1 |
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50,1-60,0 |
2 |
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60,1-70,0 |
1 |
1 |
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70,1-80,0 |
2 |
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Nebenwirkungen
Hunde:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Überempfindlichkeitsreaktion1 (Anaphylaxie, Gesichtsödem, Urtikaria) Erbrechen2, Durchfall2 Neurologische Symptome (Ataxie, Anfälle, Krämpfe) |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Schmerz an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle |
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Klinische Symptome von immunvermittelten Erkrankungen (z.B. immunvermittelte hämolytische Anämie, immunvermittelte Thrombozytopenie) |
1 Im Falle solcher Reaktionen sollte sofort eine geeignete Behandlung erfolgen.
2Kann im Zusammenhang mit Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Eine Behandlung sollte nach Bedarf erfolgen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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