Danilon Equidos NF
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd (nicht zur Lebensmittelproduktion), und Pony (nicht zur Lebensmittelproduktion)
Diagnosen
Zur unterstützenden Behandlung von geringgradigen Schmerzen und Entzündungen bei Erkrankungen
des Bewegungsapparates beim Pferd, z.B. bei osteoarthritischen Erkrankungen, Schleimbeutelentzündungen, Hufrehe oder Weichteilentzündungen.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Nicht bei Tieren anwenden, die für die Lebensmittelgewinnung vorgesehen sind.
Behandelte Pferde dürfen nicht für den menschlichen Verzehr geschlachtet werden.
Das Pferd darf nach nationalem Recht (Equidenpass) nicht für den menschlichen Verzehr vorgesehen sein.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Das Tierarzneimittel ist schmackhaft, d.h. es wird von den meisten Pferden freiwillig aufgenommen, wenn es mit einem Teil des Futters verabreicht wird.
Ausgewachsene Pferde:
Initiale Dosis:
6,25 mg Suxibuzon/kg Körpergewicht, zweimal täglich (entspricht 1 Beutel à 3 g pro 240 kg Körpergewicht zweimal täglich) über einen Zeitraum von 2 Tagen.
Erhaltungsdosis:
3,1 mg Suxibuzon/kg Körpergewicht, zweimal täglich (entspricht 1 Beutel à 3 g pro 480 kg Körpergewicht zweimal täglich) über einen Zeitraum von 3 Tagen.
Danach 1 Beutel (entsprechend 3,1 mg Suxibuzon/kg/Tag) täglich oder jeden zweiten Tag oder die geringstmögliche Menge, die für ein ausreichendes klinisches Ansprechen erforderlich ist.
Ponys und Fohlen:
Die Hälfte der für Pferde empfohlenen Dosis.
Zur genauen Dosierung von weniger als einem Beutel den der Packung beiliegenden Messlöffel verwenden. Ein voller Messlöffel enthält 0,75 g Granulat (entspricht ¼ Beutel). Zwei volle Messlöffel enthalten 1,5 g Granulat (entspricht ½ Beutel).
Ist nach 4-5 Behandlungstagen keine klinische Besserung zu erkennen, ist die Behandlung abzubrechen und die Diagnose zu überprüfen.
Nebenwirkungen
Pferd (nicht zur Lebensmittelproduktion) und Pony (nicht zur Lebensmittelproduktion):
|
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Allergische Reaktionen |
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) |
Gastrointestinale Reizung oder Ulzeration1 Niereninsuffizienz1 Blutdyskrasie1 Lebererfunktionsstörung1 |
1 Aufgrund des Wirkungsmechanismus von nichtsteroidalen Antiphlogistika NSAIDs (Hemmung der Prostaglandinsynthese)
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen behördlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch in der Packungsbeilage.