Respivac aMPV
ATC-Code
Tierarten
Hühner.
Diagnosen
Aktive Immunisierung von Hühnern, um die schädigende Wirkung auf die ziliäre Aktivität zu reduzieren, die durch virulentes aviäres Metapneumovirus verursacht wird und sich in Form von klinischen Symptomen einer Atemwegserkrankung manifestieren kann.
Beginn der Immunität: 3 Wochen nach der Impfung
Dauer der Immunität: 9 Wochen nach der Impfung
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Okulonasale Anwendung (durch Grobspray-Verabreichung) oder Eingeben über das Trinkwasser.
Impfschema
Eine Dosis des Impfstoffes sollte durch okulonasale Anwendung (Grobspray-Verabreichung) oder über das Trinkwasser verabreicht werden. Das Spray kann ab dem ersten Lebenstag angewendet werden und die Anwendung über das Trinkwasser kann ab einem Lebensalter von 7 Tagen erfolgen.
Um die Immunität zu verlängern, können Hühner alle 9 Wochen geimpft werden. Der Tierarzt sollte das optimale Impfschema entsprechend der örtlichen epidemiologischen Lage bestimmen.
ImpfstoffzubereitungSaubere Impfausrüstung verwenden.
Die Anzahl der benötigten Impfstofffläschchen und das Wasservolumen berechnen, das für die Impfung aller Tiere benötigt wird.
Bei der Spray-Anwendung liegt die empfohlene Menge Wasser für eine Dosis des Impfstoffes zwischen 0,14 und 1 ml.
Zur Anwendung über das Trinkwasser entspricht das geeignete Volumen der Menge, die innerhalb von maximal 2 Stunden getrunken werden kann, wobei das Alter der Tiere zu berücksichtigen ist. Im Zweifelsfall sollte die Wasseraufnahme am Tag vor der Verabreichung des Impfstoffes gemessen werden.
Das erforderliche Volumen an Impfstoff richtet sich nach der Anzahl der zu impfenden Tiere.
Die Hälfte des berechneten Volumens an sauberem, frischem Wasser, welches frei von Reinigungs- und Desinfektionsmittelrückständen ist (oder eine geringere Menge, wenn die Hälfte nicht möglich ist), in einen sauberen Behälter füllen, in den die Impfstofffläschchen eingetaucht werden können. Die Größe des Behälters und die Menge des anfänglich verwendeten Wassers sollten so bemessen sein, dass eine vollständige Rekonstitution aller für die Impfung benötigten Fläschchen ermöglicht wird. Die Verschlusskappe jedes Impfstofffläschchens öffnen, jedes Fläschchen einzeln eintauchen und den Stopfen entfernen. Das Fläschchen ist vorsichtig zu schütteln, bis das Lyophilisat vollständig aufgelöst ist. Die entleerten Fläschchen sollten mehrmals gespült werden, um die vollständige Rekonstitution des Impfstoffes sicherzustellen.
Der rekonstituierte Impfstoff ist eine klare, farblose Suspension.
Verabreichung durch okulonasale Anwendung (durch Grobspray-Methode) Die Belüftung ist während und bis zu 15 Minuten nach der Impfung ausschalten.
Die Sprüh-Vorrichtung muss frei von Ablagerungen, Korrosionsspuren oder Desinfektionsmittelrückständen sein.
Zur Einstellung auf das berechnete Endvolumen den rekonstituierten Impfstoff in einen Behälter umfüllen, der die restliche für die Zubereitung der Impfstoffsuspension benötigte Wassermenge enthält. Die Sprüh-Vorrichtung mit der Impfstoffsuspension füllen. Darauf achten, dass die Tiere während des Sprühens gleichmäßig verteilt sind.
Der Impfstoff sollte aus einem Abstand von 30-40 cm gleichmäßig über die entsprechende Anzahl an Hühnern versprüht werden. Für die Impfung wird eine Tröpfchengröße von ≥ 120 µm empfohlen.
Anwendung über das Trinkwasser
Je nach den Umgebungsbedingungen sollte das Trinkwasser vor der Impfung für 1 - 2 Stunden entzogen werden, um den Durst der Tiere zu steigern und sicherzustellen, dass der gesamte rekonstituierte Impfstoff innerhalb von 2 Stunden verbraucht wird.
Darauf achten, dass alle Bestandteile des Tränkesystems völlig sauber und frei von Reinigungs- oder Desinfektionsmittelrückständen sind.
Zur Einstellung auf das berechnete Endvolumen den rekonstituierten Impfstoff in einen Behälter umfüllen, der die restliche für die Zubereitung der Impfstoffsuspension benötigte Wassermenge enthält. Die Impfstoffsuspension in das Tränkesystem füllen.
Nebenwirkungen
Keine.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch im Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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