MS-H
ATC-Code
Tierarten
Hühner .
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung künftiger Elterntiere und künftiger Legehühner ab einem Lebensalter von 5 Wochen zur Verminderung von Luftsackläsionen und der Anzahl von Eiern mit anormaler Schalenbildung, die durch Mycoplasma synoviae verursacht werden.
Beginn der Immunität: 4 Wochen nach der Impfung.
Dauer der Immunität zur Verminderung von Luftsackläsionen: 40 Wochen nach Impfung.
Dauer der Immunität zur Verminderung der Anzahl von Eiern mit anormaler Schalenbildung: ist nicht belegt.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Okulonasale Anwendung.
Hühner ab einem Lebensalter von 5 Wochen
Verabreichung einer Dosis von 30 µl mittels okulonasaler Anwendung.
Ungeöffnete Flasche zügig über einen Zeitraum von 10 Minuten in einem thermostatischen Wasserbad bei 33 – 35 °C auftauen. Nicht bei höheren Temperaturen oder über einen längeren Zeitraum auftauen. Bei Raumtemperatur (22 – 27 °C) innerhalb von 2 Stunden nach dem Auftauen verwenden. Den Inhalt der Flasche durch sanftes Schütteln während des Auftauens vermischen. Die Flasche nach dem Auftauen wiederholt umdrehen, um sicherzugehen, dass der Inhalt resuspendiert ist.
Die Aluminium-Versiegelung und den Gummistopfen vor der Verwendung einer Tropfpipette aus Kunststoff oder einer anderen Vorrichtung für die Verabreichung entfernen. Kalibrierte Pipetten oder anderweitige Vorrichtungen verwenden, um einen Tropfen Impfstoff von 30 µl zu verabreichen. Verunreinigungen (Kontaminationen) während der Entnahme und Anwendung des Impfstoffes sind zu vermeiden.
Den Vogel so halten, dass dessen Kopf zur Seite geneigt ist. Tropfflasche umgekehrt halten bzw. die Vorrichtung so vorbereiten, dass sich an der Spitze ein einzelner Tropfen bildet, der ungehindert in das geöffnete Auge fallen kann, so dass das Auge sanft überspült wird. Der Tropfen (vor der Abgabe) und die Spitze dürfen die Augenoberfläche nicht berühren.
Vor Freigabe des Vogels sicherstellen, dass dieser geblinzelt hat.
Nebenwirkungen
Hühner:
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.