AviPro IB - ND C131

10 x 2000 Dosis
Suspension zum Eingeben über das Trinkwasser
AQ
ON

Tierarten

Hühner (Broiler, künftige Legetiere)

Diagnosen

Aktive Immunisierung von Hühnern (Broiler, künftige Legetiere) gegen die Newcastle-Krankheit zur Reduzierung von klinischen Symptomen und der Mortalität.

Aktive Immunisierung von Hühnern (Broiler, künftige Legetiere) gegen die Infektiöse Bronchitis zur

Reduzierung von schädlichen Auswirkungen einer Infektion mit dem Infektiöse-Bronchitis-Virus, Serotyp Massachusetts, auf die ziliäre Aktivität, die sich in respiratorischen klinischen Symptomen äußern können.

Beginn der Immunität (IBV): 3 Wochen nach Impfung

Beginn der Immunität (NDV): 2 Wochen nach Impfung

Dauer der Immunität: 8 Wochen nach Impfung

Wartezeit

Null Tage.

Dosierung und Art der Anwendung

Zur okulonasalen Anwendung (vom ersten Lebenstag an) und zum Verabreichen über das Trinkwasser (vom 7. Lebenstag an).

Pro Tier sollte eine Dosis des Impfstoffes verabreicht werden.

Okulonasale Anwendung

Die zum Versprühen benötigte Wassermenge hängt von lokalen und haltungsbedingten Faktoren ab. Nach dem Entfernen des Stopfens unter Wasser werden 1000 Dosen des Impfstoffs wie folgt aufgelöst:

- 500 ml für 1000 Hühner bis zur 4. Lebenswoche

- 750 – 1000 ml für 1000 Hühner nach der 4. Lebenswoche.

Die Hühner werden gleichmäßig aus einer Entfernung von 30 – 40 cm besprüht.

Während und nach der Impfung muss die Ventilation ausgeschaltet werden, um Verwirbelungen vorzubeugen.

Es sollte eine grobe Spraydüse mit einer Tröpfchengröße von 100 µm und mehr verwendet werden, um das Eindringen in die unteren Bereiche des Respirationstrakts und damit verbundene verstärkte Impfreaktionen zu vermeiden.

Verabreichung über das Trinkwasser

1. Alle zur Impfung verwendeten Geräte (Leitungen, Tränken etc.) sollten gründlich gesäubert und frei von Reinigungs- oder Desinfektionsmittelrückständen sein.

2. Schätzen Sie die Wassermenge anhand der Anzahl zu impfender Hühner (siehe 5.) ab. Es darf nur kaltes, sauberes Wasser mit Trinkwasserqualität verwendet werden.

Das Hinzufügen von Magermilchpulver (2 – 4 g/l Wasser) oder Magermilch (20 – 40 ml/l Wasser) kann die Stabilität des Impfstoffs positiv beeinflussen. Das Magermilchpulver oder die Magermilch muss sorgfältig mit dem Wasser vermischt werden bevor der Impfstoff aufgelöst wird.

3. Entfernen Sie den Aluminiumdeckel. Öffnen Sie den Stopfen der Impfstoffflasche unter Wasser und lösen Sie den Inhalt vollständig auf.

4. Zur einfacheren Handhabung sollte der Impfstoff in einem kleinen Behälter (ca. 1 Liter) vorbereitet werden. Spülen Sie das Fläschchen sorgfältig aus und leeren Sie es vollständig. Die

Impfstoffsuspension wird dann in einem größeren Gefäß (5 – 10 l) verdünnt und wieder gut vermischt. Der gesamte Inhalt der Impfstoffflasche darf nur für eine Herde oder ein Trinkwassersystem verwendet werden. Ein Aufteilen des aufgelösten Impfstoffs kann zu Dosierfehlern führen.

5. Der Impfstoffsuspension wird so viel frisches kaltes Wasser hinzugefügt wie die Tiere innerhalb von 1 – 2 Stunden aufnehmen können. Im Zweifelsfall muss die Wasseraufnahme am Tag vor der Impfung ermittelt werden.

6. Leitungen des Tränkesystems, die immer noch mit Wasser gefüllt sind, müssen vor der Anwendung der Impfstoffsuspension geleert werden. Das mit dem Impfstoff versetzte Trinkwasser muss innerhalb von 2 Stunden aufgenommen werden. Da das Trinkverhalten der Tiere variiert, kann es erforderlich sein, das Trinkwasser 2 – 3 Stunden vor der Impfung zu entziehen, um somit sicherzustellen, dass alle Tiere während der Impfung ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Jedes Tier sollte eine entsprechende Dosis des Impfstoffs erhalten.

Nebenwirkungen

Huhn (Broiler, künftige Legetiere)

Bei okulonasaler Anwendung:

Selten

(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):

Respiratorische Symptome* wie Husten, Atemgeräusche und Kurzatmigkeit

Bei Verabreichung über das Trinkwasser:

Häufig

(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):

Respiratorische Symptome* wie Husten, nasaler Ausfluss und Kurzatmigkeit

* Die Impfung kann milde und vorübergehende Symptome hervorrufen, die für bis zu drei Tage andauern. Eine vorübergehende Beeinträchtigung der ziliären Aktivität wurde in Laborstudien zur Unbedenklichkeit beobachtet.

Die Eigenschaften der Nebenwirkungen kann vom (maternalen) Immunstatus der Hühner zum Zeitpunkt der Impfung abhängen.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch im Abschnitt „Kontaktdaten“ der Packungsbeilage.

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