Fludosol
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schwein und Huhn.
Diagnosen
Schwein:
- Behandlung von Helminthose, hervorgerufen durch Ascaris suum (adulte Stadien, wandernde (L3) und intestinale (L4) Larvenstadien).
Huhn:
- Behandlung von Helminthose, hervorgerufen durch Ascaridia galli (adulte Stadien), Heterakis gallinarum (adulte Stadien), Capillaria spp. (adulte Stadien).
Wartezeit
Schweine: | |
Essbare Gewebe: Hühner: |
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben über das Trinkwasser.
Schwein:
2,5 mg Flubendazol (entsprechend 0.0125 ml oder 0.0134 g des Tierarzneimittels) pro kg Körpergewicht pro Tag über einen Zeitraum von 2 Tagen.
Huhn:
1,43 mg Flubendazol (entsprechend 0.007 ml oder 0.0075 g des Tierarzneimittels) pro kg Körpergewicht pro Tag über einen Zeitraum von 7 Tagen.
Um eine korrekte Dosierung sicherzustellen, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden. Wenn Tiere gemeinsam statt einzeln behandelt werden sollen, sollten sie nach ihrem Körpergewicht gruppiert und entsprechend dosiert werden, um eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden.
Auf der Grundlage der empfohlenen Dosis sowie der Anzahl des Gewichts der zu behandelnden Tiere sollte die genaue Tageskonzentration des Tierarzneimittels nach folgender Formel berechnet werden.
ml Tierarzneimittel / durchschnittliches KGW (kg)
kg KGW /Tag x der zu behandelnden Tiere
=ml Tierarzneimittel Durchschnittliche tägliche Menge des Trinkwassers (l/Tier) pro Liter Trinkwasser
Die durchschnittliche tägliche Wasseraufnahme sollte aus dem Wasserverbrauch des Vortages geschätzt werden und 90 % dieses Durchschnitts sollten verwendet werden, um die Menge des zuzubereitenden medikierten Wassers zu berechnen.
Art der Verabreichung
Bei Verwendung einer Waage kann das benötigte Volumen nach folgender Formel umgerechnet werden: täglich benötigte Menge in g Tierarzneimittel = Anzahl ml pro Tag benötigtes Tierarzneimittel x 1,075.
Die Genauigkeit des Dosiergeräts sollte gründlich überprüft werden.
Der Behälter des Tierarzneimittels sollte vor Gebrauch 20 Sekunden lang kräftig geschüttelt werden.
Für den Einsatz in einem Medikamententank
Fügen Sie die berechnete Menge des Tierarzneimittels der zu konsumierenden Trinkwassermenge hinzu und rühren Sie die Suspension mindestens 20 Sekunden lang mit einem Handmixer (Schneebesen), bis die Mischung leicht trüb erscheint, was darauf hindeutet, dass es sich um eine homogene Mischung handelt.
Für den Einsatz in einer Dosierpumpe
Geben Sie die berechnete Menge des Tierarzneimittels in das Trinkwasser im Vorratsbehälter der
Dosierpumpe und rühren Sie die Suspension mindestens 20 Sekunden lang mit einem Handmixer (Schneebesen), bis die Mischung leicht trüb erscheint, was darauf hindeutet, dass es sich um eine homogene Mischung handelt. Rühren Sie die Suspension 12 Stunden nach der Herstellung der Mischung erneut für mindestens 20 Sekunden lang mit einem Handmixer (Schneebesen).
Eine homogene Suspension nach Verdünnung des Tierarzneimittels kann bereits durch vorsichtiges Rühren für mindestens 20 Sekunden lang erhalten werden, bis die Suspension leicht trüb erscheint. Die empfohlene Höchstkonzentration für die Verdünnung beträgt 50 ml des Tierarzneimittels pro Liter.
Stellen Sie vor und nach der Behandlungszeit sicher, dass das Wasserverteilungssystem gereinigt wird. Falls erforderlich, sollte 2 Stunden vor der Behandlung kein Wasser mehr angeboten werden, um den Durst anzuregen.
Die Tagesmenge ist dem Trinkwasser so beizumischen, dass das gesamte Medikament innerhalb von 24 Stunden verbraucht wird. Stellen Sie sicher, dass das medikierte Wasser vollständig verbraucht wird, um eine Unterdosierung zu vermeiden, da dies zu einer ineffektiven Anwendung führen und die Entwicklung von Resistenzen begünstigen könnte.
Nebenwirkungen
Huhn:
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): | Entwicklungsstörungen der Federn |
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die Kontaktdaten sind im Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage angegeben. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie im Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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