RenuTend
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd
Indikationen
Zur Heilungsförderung von Verletzungen der Sehnen und Fesselträger bei Pferden.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Art der Anwendung:
Intraläsionale Anwendung.
Empfohlene Dosierung:
Einmalige Verabreichung einer Dosis (1 ml) pro Tier.
Vorbereitung der Injektionssuspension und Methode der Verabreichung:
Das Tierarzneimittel muss von einem Tierarzt intraläsional verabreicht werden, wobei besondere
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind, um die Sterilität des Injektionsvorgangs zu gewährleisten. Das Tierarzneimittel muss unter Einhaltung steriler Techniken und in einer sauberen Umgebung gehandhabt und injiziert werden.
Das Tierarzneimittel muss unmittelbar nach dem Auftauen verabreicht werden, damit die Lebensfähigkeit der Zellen erhalten bleibt.
Die Durchstechflasche unter Verwendung geeigneter Handschuhe aus dem
Gefrierschrank/Flüssigstickstoff entnehmen und sofort bei 25 °C – 37 °C, z. B. im Wasserbad, auftauen, bis der Inhalt vollständig aufgetaut ist (ca. 5 Minuten).
Falls nach dem Auftauen Zellklumpen sichtbar sind, die Durchstechflasche vorsichtig schwenken, bis die Suspension klar und farblos ist.
Die Kappe der Durchstechflasche abnehmen und die Suspension in eine sterile Injektionsspritze aufziehen.
Eine Kanüle mit einem Durchmesser von mindestens 22 G verwenden, um Zellschäden zu vermeiden.
Das Tierarzneimittel intraläsional unter Ultraschallkontrolle gemäß guter veterinärmedizinischer
Praxis, ggf. unter medikamentöser oder manueller Ruhigstellung des Pferdes, verabreichen. Nach Einführen der Nadel in die Sehne oder den Fesselträger die Nadel gegebenenfalls neu ausrichten, bis die Läsion erreicht ist. Die Suspension langsam injizieren. Bei größeren Läsionen kann die Nadel während der Injektion langsam zurückgezogen werden, um die Verteilung der Zellen in der gesamten Läsion zu erleichtern.
Nebenwirkungen
Pferd:
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Wärme an der Injektionsstelle, Schmerz an der Injektionsstelle, Schwellung der Gliedmaße, vergrößerter Umfang der Gliedmaße)1 |
1 Leicht und traten während der ersten 10 Tage nach Verabreichung auf.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis

STATUS | Im Handel verfügbar |
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