Varroxal

1 x 75 g
Pulver och lösning till bikupedispersion
AP

Tierarten

Honigbiene (Apis mellifera)

Indikationen

Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) bei Honigbienen (Apis mellifera) in brutfreien Völkern.

Wartezeit

Honig: Null Tage.

Das Tierarzneimittel sollte nicht während der Tracht angewendet werden. Die Behandlung von Wirtschaftsvölkern ohne aufgesetzte Honigräume durchführen.

Dosierung und Art der Anwendung

Zur Anwendung im Bienenstock.

Anwendungsmethode

Anzahl der Bienenvölker

Menge des

Tierarzneimittels

Benötigte Materialien

Verdampfung

1

1 Beutel* oder

2 Messlöffel **

Verdampfungsgerät

Träufeln

(Winter Nord- und Mitteleuropa)

4

4 Beutel oder

8 Messlöffel

200 ml Zuckersirup 1:1

Nicht-metallischer Behälter

Spritze

Träufeln

(Winter Südeuropa / Sommer)

4

6 Beutel oder

12 Messlöffel

Sprühen

3

3 Beutel oder

6 Messlöffel

200 ml Trinkwasser

Handsprühgerät

* Ein Beutel enthält 2 g Oxalsäure Dihydrat.

** Ein Messlöffel, flach und gleichmäßig gefüllt, enthält 1 g Oxalsäure Dihydrat.

Das Tierarzneimittel ist wie folgt zu verwenden:

Verdampfung/Sublimation Anwendung: Im brutfreien Bienenvolk als einmalige Behandlung im Herbst/Winter bei Außentemperaturen zwischen 2°C und 10°C anwenden.

Eine zweite Verdampfungsbehandlung im Abstand von 2 Wochen wird nur empfohlen bei:

- Stark befallenen Bienenvölkern mit einem Restbefall von über 6 %, d.h. mit einem natürlichen Milbenfall von >1 Varroamilbe pro Tag.

- Völkern mit kleinen Flächen verdeckelter Brut im Winter.

Für die Behandlung eines Volkes den gesamten Inhalt eines Beutels oder 2 Messlöffel des Tierarzneimittels in ein geeignetes Gerät zur Verdampfung (z.B. Varrox oder Varrox Eddy Verdampfer) geben. Die Gebrauchsanweisungen des Geräteherstellers befolgen. Das Flugloch nach der Behandlung für einige Zeit geschlossen halten, um Bienen am Verlassen des Bienenstockes zu hindern.

Träufelanwendung: Im brutfreien Bienenvolk im Sommer nach der Honigernte oder im Herbst/Winter als einmalige Behandlung bei Außentemperaturen über -15°C anwenden.

- Für die Winterbehandlung in Nord- und Mitteleuropa:

Den gesamten Inhalt von 4 Beuteln oder 8 Messlöffel des Tierarzneimittels mit 200 ml lauwarmem Zuckersirup im Verhältnis 1:1 (30 bis 35 °C) in einem nichtmetallischen Behälter mischen, um eine 4%ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung (entspricht einer 2,8%igen (m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung von vier Völkern zu erhalten.

- Für die Winterbehandlung in Südeuropa oder die Sommerbehandlung in ganz Europa:

Den gesamten Inhalt von 6 Beuteln oder 12 Messlöffel des Tierarzneimittels mit 200 ml lauwarmem Zuckersirup im Verhältnis 1:1 in einem nichtmetallischen Behälter mischen, um eine 6 %ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung (entspricht einer 4,2 %igen (m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung von vier Völkern zu erhalten.

Den Behälter verschließen und kräftig schütteln, bis sich das Oxalsäure Dihydrat-Pulver vollständig aufgelöst hat. Warten, bis die Lösung klar ist. Die Träufellösung ist nun gebrauchsfertig und sollte lauwarm angewendet werden.

Eine Spritze (60 ml) oder ein ähnliches Applikationsgerät mit der für die Behandlung eines Volkes erforderlichen Menge an gebrauchsfertiger Lösung füllen. Die Dosis pro Wabenseite beträgt 0,25 ml/dm2.

Volumen der gebrauchsfertigen Träufellösung pro besetzte Wabengasse

Kleine Rahmen (DNM, National, Simplex, WBC, Zander)

3-4 ml

Große Rahmen (Dadant, Schweizerkasten)

5-6 ml

Bei zweizargigen Bienenstöcken zuerst die untere Zarge und anschließend die obere Zarge beträufeln. Der Milbenfall hält 3 Wochen an.

Sprühanwendung: In Schwärmen, Kunstschwärmen oder künstlich brutfreien Völkern als einmalige Behandlung im Frühjahr/Sommer oder im Herbst/Winter bei Außentemperaturen über 8 °C anwenden. Eine zweite Sprühbehandlung im Abstand von 2 Wochen wird nur bei stark befallenen Völkern mit einem Restbefall von über 6 % empfohlen.

Den gesamten Inhalt von 3 Beuteln oder 6 Messlöffel des Tierarzneimittels mit 200 ml lauwarmem Trinkwasser in einem Handsprühgerät mischen, um eine 3%ige (m/V) Oxalsäure Dihydrat-Lösung (entspricht einer 2,1%igen (m/V) Oxalsäurelösung) zur Behandlung von drei Völkern zu erhalten. Den Handsprüher verschließen und gut schütteln. Die Lösung ist nun gebrauchsfertig. 2-4 ml der Lösung auf die von Bienen besetzte Wabenseite sprühen. Wenn nur die Hälfte der Wabe mit Bienen bedeckt ist, Dosis um 50 % reduzieren. Die Höchstdosis beträgt 80 ml pro Bienenstock. Die benötigte Gesamtmenge ist abhängig vom Beutetyp:

- Brutfreie Völker, künstlich brutfreie Völker oder im Bienenstock neu eingebrachte Schwärme, sollten mit einer Dosis von 0,3 ml/dm2 vollständig mit Bienen besetzter Wabenfläche in den üblichsten Beutetypen wie folgt behandelt werden:

• Beutetyp

• Menge der gebrauchsfertigen Sprühlösung pro vollständig besetzte Wabenseite

• DNM, National, Simplex, WBC, Zander

• 2–3 ml

• Handelsübliche Beute, Langstroth, Schweizerkasten

• 2,5–3,5 ml

• AZ-Beute (SI), Dadant

• 3–4 ml

- Schwärme, Kunstschwärme in Trauben werden mit 20–25 ml der gebrauchsfertigen Lösung pro kg Bienenmasse besprüht.

Für eine genaue Dosierung mit dem Handsprüher 10-mal in einen Messbecher sprühen und das Volumen für einen Pumpvorgang berechnen. Anzahl der erforderlichen Pumpvorgänge für die Behandlung einer Wabenseite berechnen. Die Waben sollten in einem Winkel von 45° besprüht werden, um den direkten Eintrag in die Zellen zu minimieren. Der Milbenfall hält 2 Wochen an.

Nebenwirkungen

Honigbiene:

Sehr häufig (>1 Volk / 10 behandelte Völker):

Erhöhte Bienensterblichkeit1

Häufig (1 bis 10 Völker / 100 behandelte Völker):

Unruhe im Bienenvolk2

Unbestimmte Häufigkeit

(kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden):

Schwächung des Bienenvolks3

1 mit der Träufel- oder Sprühbehandlung.

2 während der Behandlung.

3 im Frühjahr mit der Träufelbehandlung.

DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden in der Packungsbeilage.

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