Nasym
ATC-Code
Tierarten
Rind.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Rindern zur Verringerung der viralen Ausscheidung und der klinischen Symptome einer Atemwegserkrankung, verursacht durch eine Infektion mit Bovinen Respiratorischen Syncytialvirus.
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Beginn der Immunität: |
21 Tage nach Verabreichung einer intranasalen Einzeldosis. |
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21 Tage nach Verabreichung der zweiten intramuskulären Einzeldosis entsprechend des Impfplans. |
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Dauer der Immunität: |
2 Monate nach der intranasalen Impfung. 6 Monate nach der intramuskulären Impfung. |
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intranasalen oder intramuskulären Verabreichung.
Das Lyophilisat ist in dem entsprechenden Volumen des Lösungsmittels zu rekonstituieren:
Anzahl der Impfstoffdosen in der Lyophilisatflasche | Benötigtes Lösungsmittel volumen |
1 Dosis | 2 ml |
5 Dosen | 10 ml |
25 Dosen | 50 ml |
1. Die Aluminiumkappe der Durchstechflasche, die das Lösungsmittel enthält, abziehen und 10 ml mittels einer Spritze mit Nadel aufziehen (2 ml für die 1- Dosis-Präsentation).
2. Das Lösungsmittel in die Durchstechflasche injizieren, die das Lyophilisat (Trockensubstanz) enthält.
3. Schütteln, bis die Trockensubstanz gelöst ist. Die 1- und 5-Dosen- Präsentationen sind nun gebrauchsfertig.
4. Für die 25-Dosen-Präsentation wird, sobald die Trockensubstanz in den 10 ml Lösungsmittel gelöst ist, die gesamte Impfstoffsuspension aus der Impfstoffglasflasche entnommen und in die Kunststoffflasche (PET) mit dem verbleibenden Lösungsmittel injiziert.
5. Vor Gebrauch gut schütteln. Der rekonstituierte Impfstoff ist eine homogene, leicht gelbliche Lösung.
Bei Rekonstitution und Gebrauch das Einbringen von Verunreinigungen vermeiden. Zur Verabreichung ausschließlich sterile Nadeln und Spritzen verwenden.
Zur intranasalen Verabreichung das erforderliche Volumen des Impfstoffs mit einem intranasalen
Applikator (Tröpfchengröße: 25–220 µm) in die Nasenlöcher des Tieres (1 ml in jedes Nasenloch) sprühen. Es empfiehlt sich, für jedes Tier einen neuen Applikator zu verwenden.
Es sollten die folgenden Dosierungen und Verabreichungswege angewendet werden:
Rinder ab einem Alter von 9 Tagen:
Erstimpfung (intranasale Anwendung): 1 ml Impfstoff in jedes Nasenloch sprühen (das verabreichte Gesamtvolumen beträgt somit 2 ml).
Erste Wiederholungsimpfung: 2 Monate nach der Erstimpfung sollte eine intramuskuläre Impfung mit einer Einzeldosis von 2 ml verabreicht werden.
Nachfolgende Wiederholungsimpfungen: Alle weiteren Wiederholungsimpfungen sollten intramuskulär mit einer Einzeldosis von 2 ml alle 6 Monate nach der letzten Wiederholungsimpfung erfolgen.
Rinder ab einem Alter von 10 Wochen:
Erstimpfung (intramuskuläre Injektion): Eine intramuskuläre Impfung mit einer Einzeldosis von 2 ml sollte verabreicht werden, 4 Wochen später gefolgt von einer zweiten intramuskulären Impfung mit einer Einzeldosis von 2 ml.
Erste Wiederholungsimpfung: 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgt eine intramuskuläre Impfung mit einer Einzeldosis von 2 ml.
Nachfolgende Wiederholungimpfungen: Alle weiteren Wiederholungsimpfungen sollten intramuskulär mit einer Einzeldosis von 2 ml alle 6 Monate nach der letzten Impfung erfolgen.
Nebenwirkungen
Rind.
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Leichte Veränderung der Fäkalienkonsistenz |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Erhöhte Temperatur1 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Anaphylaxie-artige Reaktion/akute Überempfindlichkeitsreaktion2 |
1Eine Temperatursteigerung von mindestens 1,7 °C zwei Tage nach der Impfung, die am nächsten Tag ohne Behandlung abklingt.
2Im Falle solcher schwerwiegenden Reaktionen (einschließlich tödlicher) sollte eine angemessene symptomatische Behandlung durchgeführt werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. In der Packungsbeilage finden Sie die entsprechenden Kontaktinformationen.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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