Trocoxil (5 - 6 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hunde ab einem Alter von 12 Monaten.
Diagnosen
Zur Behandlung von Schmerz und Entzündung in Zusammenhang mit degenerativen
Gelenkerkrankungen bei Hunden, wenn eine durchgehende Behandlung über mehr als einen Monat angezeigt ist.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
DIESES NSAID IST NICHT FÜR DIE TÄGLICHE ANWENDUNG BESTIMMT. Die Dosis liegt bei 2 mg Mavacoxib pro kg Körpergewicht. Sie wird unmittelbar vor oder während der Hauptfütterung des Tieres verabreicht. Es ist darauf zu achten, dass die Tabletten tatsächlich aufgenommen werden. 14 Tage nach Gabe der ersten Tablette wird erneut eine Dosis angewendet, danach erfolgt die Anwendung EINMAL MONATLICH. Ein Behandlungszyklus sollte 7 aufeinander folgende Anwendungen (6,5 Monate) nicht überschreiten.
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Körpergewicht (kg) |
Anzahl und Stärke der anzuwendenden Tabletten |
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6 mg |
20 mg |
30 mg |
75 mg |
95 mg |
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5-6 |
2 |
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7-10 |
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1 |
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11-15 |
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1 |
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16-20 |
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2 |
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21-23 |
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1 |
1 |
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24-30 |
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2 |
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31-37 |
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1 |
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38-47 |
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1 |
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48-52 |
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1 |
1 |
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53-62 |
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1 |
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1 |
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63-75 |
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2 |
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Nebenwirkungen
Hunde ab einem Alter von 12 Monaten:
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Erbrechen, Durchfall. |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Apathie, Appetitlosigkeit. Blutiger Durchfall, Teerstuhl. Nierenfunktionsstörungen (Verschlechterung von biochemischen Nierenparametern sowie Beeinträchtigung der Nierenfunktion) * |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Magen-Ulzerationen, Dünndarm-Ulzerationen. |
* In seltenen Fällen können diese Nebenwirkungen tödlich sein.
Falls es nach Gabe von Trocoxil zu Nebenwirkungen kommt, sollten keine weiteren Tabletten mehr verabreicht werden. Zudem ist eine allgemeine unterstützende Therapie einzuleiten, wie sie auch bei klinischer Überdosierung von NSAIDs angezeigt ist. Dabei ist besonders auf die Aufrechterhaltung der Hämodynamik zu achten.
Magenschützende Mittel und parenterale Flüssigkeiten können unter Umständen bei Tieren erforderlich sein, bei denen gastrointestinale oder renale Nebenwirkungen auftreten.
Der Tierarzt sollte sich bewusst sein, dass klinische Symptome einer Nebenwirkung nach Beendigung der unterstützenden Therapie (z. B. Behandlung mit magenschützenden Mitteln) fortbestehen können.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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