Pexion

1 x 100 Stück
Tablette
PO

Tierarten

Hund.

Indikationen

Zur Reduktion der Häufigkeit generalisierter Anfälle bei idiopathischer Epilepsie bei Hunden.

Anwendung nach sorgfältiger Abwägung alternativer Behandlungsmöglichkeiten. Zur Reduktion von Angst und Furcht bei Geräuschphobie bei Hunden.

Wartezeit

Nicht zutreffend.

Dosierung und Art der Anwendung

Idiopathische Epilepsie

Imepitoin wird in einer Dosis von 10 mg bis 30 mg pro kg Körpergewicht zweimal täglich im Abstand von ungefähr 12 Stunden eingegeben. Die Tabletten können halbiert werden, um eine dem individuellen Körpergewicht des Hundes entsprechend angepasste Dosis zu verabreichen. Zurückbleibende halbe Tabletten sollten für die nächste Dosis verwendet werden.

Die erforderliche Dosis ist von Hund zu Hund verschieden und hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Die empfohlene Initialdosis von Imepitoin beträgt 10 mg pro kg Körpergewicht zweimal täglich.

Die initiale Dosis kann anhand des Körpergewichts in der Dosiertabelle abgelesen werden. Wenn die Anfälle nach wenigstens einer Behandlungswoche mit der gewählten Dosis nicht ausreichend reduziert werden, sollte der Hund dem behandelnden Tierarzt erneut vorgestellt werden. Wenn der Hund das Tierarzneimittel gut verträgt, kann die Dosis in 50 – 100 % Schritten auf die Maximaldosis von 30 mg je kg Körpergewicht zweimal täglich gesteigert werden.

Die Bioverfügbarkeit ist höher, wenn das Tierarzneimittel dem nüchternen Hund verabreicht wird. Der Zeitabstand zwischen Tabletteneingabe und Fütterung sollte gleich bleiben.

Anzahl der Tabletten (zweimal täglich einzugeben) zur Einleitung der Epilepsiebehandlung:

Dosis: 10 mg/kg zweimal täglich

Anzahl Tabletten pro Anwendung

Körpergewicht (kg)

100 mg Tabletten

400 mg Tabletten

5

½

5,1 – 10

1

10,1 – 15

1 ½

15,1 – 20

½

20,1 – 40

1

40,1 – 60

1 ½

Über 60

2

Geräuschphobie

Orale Eingabe einer Dosis von 30 mg Imepitoin pro kg Körpergewicht zweimal täglich, im Abstand von ungefähr 12 Stunden.

Die Tabletten können halbiert werden, um eine dem individuellen Körpergewicht des Hundes entsprechend angepasste Dosis zu verabreichen.

Die Therapie soll 2 Tage vor dem erwarteten Lärmereignis begonnen werden und während des Lärmereignisses entsprechend des Körpergewichts und der unten stehenden Dosiertabelle fortgesetzt werden.

Die Bioverfügbarkeit ist höher, wenn das Tierarzneimittel dem nüchternen Hund verabreicht wird. Der Zeitabstand zwischen Tabletteneingabe und Fütterung sollte gleich bleiben.

Anzahl der Tabletten (zweimal täglich einzugeben) zur Behandlung der Geräuschphobie:

Dosis: 30 mg/kg zweimal täglich

Anzahl Tabletten pro Anwendung

Körpergewicht (kg)

100 mg Tablette

400 mg Tablette

2,5 – 3,9

1

4 – 5,9

1 ½

6 – 7,9

2

8 – 10,9

3

11 – 15,9

1

16 – 22,9

1 ½

23 – 29,9

2

30 – 36,9

2 ½

37 – 43,9

3

44 – 49,9

3 ½

50 – 55,9

4

56 – 71,9

4 ½

72 – 80

5

Nebenwirkungen

Hunde:

Idiopathische Epilepsie

Sehr häufig

(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):

Ataxie[1], Somnolenz1 Emesis1

gesteigerter Appetit1,[2]

Häufig

(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):

Hyperaktivität1

Apathie1, Anorexie1, Polydypsie1 Desorientierung1

vermehrter Speichelfluss1, Durchfall1 Polyurie1

Gelegentlich

(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):

Aggression3

Selten

(1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):

erhöhte Geräuschempfindlichkeit3 Ängstlichkeit3 erhöhtes Kreatinin4

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

erhöhter Harnstoff-Stickstoffwert im Blut4

erhöhtes Gesamtcholesterin 4

Vorfall der Nickhaut1 Sehstörung1

1 Mild und im Allgemeinen vorübergehend.

2 Zu Beginn der Behandlung.

3 Möglicherweise in Zusammenhang mit der Behandlung. Jedoch können diese Symptome auch im Rahmen der präiktalen oder postiktalen Phase oder als erkrankungsbedingte Verhaltensänderung auftreten.

4 Mild; überschreitet im Allgemeinen nicht die physiologischen Referenzbereiche und ist nicht mit klinisch bedeutsamen Beobachtungen oder Ergebnissen verbunden.

Geräuschphobie

Sehr häufig

(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):

Ataxie1,2

gesteigerter Appetit1,2, Lethargie2

Häufig

(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):

Erbrechen2 Aggression2

Gelegentlich

(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):

Hyperaktivität2 Somnolenz2

vermehrter Speichelfluss2

die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch in der Packungsbeilage.

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