Triquest
ATC-Code
Tierarten
Pferd
Diagnosen
Zur Behandlung von Infektionen bei Pferden, verursacht durch Erreger, die gegenüber der Kombination von Trimethoprim und Sulfadiazin empfindlich sind, wie Infektionen der oberen Atemwege, des Urogenitalsystems und Wundinfektionen.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 20 Tage.
Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben
Die empfohlene Dosierung pro Anwendung beträgt 30 mg der Wirkstoffe in Kombination (d. h. 5 mg
Trimethoprim und 25 mg Sulfadiazin) pro kg Körpergewicht, entsprechend 7,5 ml des
Tierarzneimittels pro 100 kg Körpergewicht, 1- oder 2-mal täglich. Die Dosierungshäufigkeit richtet sich nach der Empfänglichkeit der beteiligten Erreger und der Lokalisation der Infektion. Die Behandlung sollte fünf Tage lang oder bis zwei Tage nach dem Abklingen der Symptome des Pferdes, maximal jedoch fünf Tage, fortgesetzt werden.
Das Tierarzneimittel kann morgens vor der morgendlichen Futterration verabreicht werden. Ebenso kann bei zweimal täglicher Anwendung die zweite Dosis vor der abendlichen Futterration verabreicht werden.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Eine Spritze ist für ein Körpergewicht von 300 kg bestimmt, und jede Spritze ist in 11 Markierungen unterteilt. Eine Markierungseinheit reicht aus, um 25 kg Körpergewicht zu behandeln, und das Mindestkörpergewicht für eine Behandlung beträgt 50 kg.
Vor dem Aufziehen der Dosis in der Spritze sollte die Flasche kräftig geschüttelt werden.
Das Tierarzneimittel wird oral eingegeben, indem die Spitze des Spritzenapplikators durch den
Interdentalspalt geschoben wird und die erforderliche Menge des Tierarzneimittels auf den Zungenrücken aufgebracht wird. Heben Sie unmittelbar nach der Eingabe den Kopf des Pferdes für einige Sekunden an, um sicherzustellen, dass die Dosis geschluckt wird.
Nach der Anwendung des Tierarzneimittels die Flasche mit dem Deckel verschließen, die Spritze mit Wasser auswaschen und trocknen lassen.
Nebenwirkungen
Pferd:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Störung des Verdauungstrakts (z. B. weicher Kot, Diarrhoe, Colitis) |
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) | Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Urtikaria) Inappetenz Leberfunktionsstörung Nierenfunktionsstörung, Funktionsstörung der Nierentubuli1 |
Hämatologische Auswirkungen (z. B. Anämie, Thrombozytopenie oder Leukopenie), Hämaturie, Kristallurie |
1 tubuläre Obstruktion
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.