Apilife Var

2 x 11 g
imprägnierter Streifen für den Bienenstock
AP

Tierarten

Honigbiene (Apis mellifera).

Diagnosen

Behandlung von Varroose bei Honigbienen, verursacht durch Varroa destructor.

Wartezeit

Honig: Null Tage.

Nicht anwenden während der Tracht, um eine Beeinträchtigung des Honiggeschmacks zu vermeiden.

Dosierung und Art der Anwendung

Anwendung im Bienenstock, das Tierarzneimittel muss wie folgt angewendet werden:

Dosierung: Einen Streifen alle 7 Tage je Bienenstock, vollständige Behandlung mit 4 Streifen je Bienenstock. Die Behandlung sollte einmal pro Jahr vorgenommen werden.

Art der Anwendung: Nehmen Sie zur Behandlung einen Streifen aus dem Beutel und legen Sie ihn in eine Ecke des Wabenhalterungsrahmens, möglichst weit entfernt von der Brut in der Mitte des Bienenstocks. Schließen Sie den Bienenstock und lassen Sie das Tierarzneimittel 7 Tage einwirken. Der Streifen kann auch in 3-4 Teile geschnitten und in die Ecken des Bienenstocks gelegt werden (siehe Abbildungen 1, 2, 3 und 4). Führen Sie nacheinander 4 Behandlungen durch.

Nach der Behandlung müssen die noch vorhandenen Streifen entfernt werden.

Es wird davon abgeraten, das Tierarzneimittel in mehrstöckigen Bienenstöcken anzuwenden, da mit unzureichender Wirkung zu rechnen ist.

Apilife Var fig. 1

Abb. 1 Öffnen Sie den

Beutel, der zwei Streifen enthält.

Abb. 2 Nehmen Sie einen Streifen und brechen Sie ihn in 3 bis 4 Teile.

Abb. 3 Öffnen Sie den Stock und legen Sie die Teile des Streifens auf die Ecken des

Wabenhalterungsrahmens.

Abb. 4 Schließen Sie den Stock und lassen Sie das

Tierarzneimittel 7 Tage einwirken. Wiederholen Sie die Behandlung 4 Mal mit neuen

Streifen und entfernen Sie die

Streifen am Ende der

Behandlung.

Nebenwirkungen

Honigbiene:

Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden)

Verhaltensstörungen 1; Unruhe 2; reduzierte

Nahrungsaufnahme 3

1 Bienen könnten Futterreserven direkt unter den Streifen entfernen.

2 Während der Behandlung kann im Bienenvolk eine leichte Unruhe entstehen.

3 Erfolgt die Fütterung während der Behandlung, kann die Futteraufnahme reduziert sein.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden.

Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf der Primärverpackung. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

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