Atopica vet. (7,5 - 36 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund (von 7,5 bis 36 kg Körpergewicht)
Diagnosen
Behandlung der chronischen atopischen Dermatitis bei Hunden.
Wartezeit
Nicht zutreffend
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Die mittlere empfohlene Dosis von Ciclosporin beträgt 5 mg/kg Körpergewicht entsprechend dem nachfolgenden Schema:
- Für einen Hund der 7,5 bis < 15 kg wiegt: eine Kapsel Atopica 50 mg
- Für einen Hund der 15 bis < 29 kg wiegt: zwei Kapseln Atopica 50 mg
- Für einen Hund der 29 bis < 36 kg wiegt: drei Kapseln Atopica 50 mg
Das Tierarzneimittel wird anfangs täglich gegeben, bis eine befriedigende klinische Besserung eintritt. Dies ist im Allgemeinen innerhalb von 4 Wochen der Fall. Falls innerhalb der ersten 8 Wochen kein Ansprechen auf die Behandlung erfolgt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Sobald die klinischen Symptome der atopischen Dermatitis zufriedenstellend unter Kontrolle sind, kann das Tierarzneimittel alle 2 Tage als Erhaltungsdosis verabreicht werden. Der behandelnde Tierarzt sollte in regelmäßigen Abständen eine klinische Bewertung vornehmen und die Behandlungsfrequenz entsprechend der klinischen Bewertung des Tieres festlegen.
In einigen Fällen, in denen die klinischen Symptome mit zweitägigen Behandlungsintervallen kontrolliert werden können, kann der behandelnde Tierarzt die Behandlungsintervalle mit dem
Tierarzneimittel auf 3 oder 4 Tage ausweiten. Eine zusätzliche Behandlung (z.B. mit
Medizinalshampoos, Fettsäuren) sollte in Erwägung gezogen werden, bevor das Dosierungsintervall verringert wird.
Die Behandlung kann beendet werden, wenn die klinischen Symptome unter Kontrolle sind. Bei erneutem Auftreten der Symptome sollte die Behandlung wieder täglich aufgenommen werden. In einigen Fällen können wiederholte Behandlungszyklen nötig sein.
Das Tierarzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder nach der Fütterung oral verabreicht werden. Die Kapsel direkt in das Maul des Hundes eingeben.
Nebenwirkungen
Hund:
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1000 behandelte Tiere): |
Störungen des Verdauungstrakts (wie Erbrechen, schleimiger Kot, weicher Kot, Durchfall)1 |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Lethargie2, Anorexie2; Hyperaktivitität2; Gingivahyperplasie2,3; Hautreaktionen (wie warzenförmige Läsionen oder Veränderung des Haarkleides)2; gerötete Ohrmuscheln2, ödematöse Ohrmuscheln2; Muskelschwäche2, Muskelkrämpfe2 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Diabetes mellitus4 |
1 im Allgemeinen leicht und vorübergehend und erfordern keine Beendigung der Behandlung
2 verschwinden im Allgemeinen spontan nach Absetzen der Behandlung
3 mild bis moderat
4 vor allem bei West Highland White Terriern
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die Kontaktdaten sind im Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage angegeben. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch im Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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